F1: Der Große Preis von Bahrain

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Sepang war offiziell Bahrain, fühlte sich aber sehr nach Malaysia an: Regen, Hitze, Chaos – und am Ende ein Sieger, der diesen Ort schon kannte.

Max Verstappen gewann den Bahrain Grand Prix, der auf Grund der Sicherheitslage in Malaysia ausgetragen wurde. Und zwar vor Kimi Antonelli und Lewis Hamilton. Es war der erste Saisonsieg für Verstappen, der erste für Red Bull 2026 und zugleich der erste Grand-Prix-Erfolg von Red Bull Ford Powertrains.

Mehr als holpriger Start

Der Weg dorthin war alles andere als magisch. Starker Regen verzögerte den Start, danach wurde die Startprozedur zur Farce, weil auf Grund von einer Verkettung von Umständen die von der FIA beaufsichtigte Motoren-Software bei den Bedingungen die Patschen streckte und die Autos lahmlegte. Nachdem alle in der Boxengasse abgestellt waren, wurde mit Hochdruck an einer neuen Software gearbeitet, die dann auf alles Autos überspielt wurde. Klingt verrückt, ist auch so. Als das Rennen endlich lief, rutschte Verstappen zunächst hinter die beiden Mercedes von Antonelli und George Russell zurück. Doch mit besserem Rhythmus, richtigem Timing beim Wechsel von Intermediates auf Slicks und stabiler Pace arbeitete er sich wieder an die Spitze

Antonelli heimlicher Sieger

Antonelli wurde Zweiter und nahm im Titelkampf viel mit. Russell hingegen blieb der große Verlierer des Tages: Er lag lange im Podiumskampf, musste seinen Mercedes in der Schlussphase aber mit technischem Defekt abstellen – der Brite ist heuer vom Pech verfolgt. Und so wuchs Antonellis Vorsprung in der WM auf 84 Punkte.

Ferrari rettete ein zunächst schwieriges Rennen und holte das Feld von ganz hinten auf: Hamilton kämpfte sich bis auf Platz drei nach vorne, Charles Leclerc wurde Vierter. Isack Hadjar komplettierte als Fünfter ein starkes Red-Bull-Ergebnis, dahinter folgten Oscar Piastri, Liam Lawson, Fernando Alonso, Lando Norris und Arvid Lindblad. Aber so spannende das Rennfahren am Ende auch war – in Erinnerung wird der Grand Prix nicht nur wegen der ungewöhnlichen geographischen Situation bleiben, sondern wegen dem Umstand, dass ein Software-Thema das Starterfeld zum Stillstand brachte.

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