Ein Lächeln für die Straße – und das Lächeln der Leute am Straßenrand, beide sind rar geworden: Mit dem neuen Twingo wird Renaults Retro-Elektro-Kleinwagen-Trio komplett, die Unterschiede aber sind deutlich.
Überblick
Schlaue Kompromisse: Wie Renault den Twingo E-Tech erschwinglich hält
Einfach eine Twingo-der-Gegenwart-Karosserie auf die Basis von Renault 4 und 5 zu stellen, das wäre zu leicht und der Twingo danach zu schwer gewesen. Zwar steht auch die Neuauflage auf der AmpR-Small-Plattform, aber um die angepeilten 19.990 Euro Einstiegspreis zu halten, wurde für den Twingo der vierten Generation die Mehrlenker-Hinterachse von R4 und R5 durch die (ein bisserl überarbeitete) Verbundlenkerachse des Captur ersetzt. Das wird beim Fahren freilich nicht auffallen, denn im Twingo wird bei 130 km/h abgeregelt, er ist rund 50 kg leichter als der Captur, und mit einer Alpine-Version möge ohnedies nicht gerechnet werden.
Mit einer größeren als der 27,5-kWh-Batterie auch nicht, denn um 1200 kg Leergewicht nicht zu überschreiten, die wiederum den Verbrauch nicht über 12,2 kWh auf 100 km steigen lassen mögen, wird Renaults erste LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) klein bleiben und leicht: 212 kg, da wiegt die Batterie von manchem PHEV mehr.
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