C-HR wird salonfähig: Als reines Elektroauto und sehr hübsches und richtig brauchbares, mittelgroßes SUV-Coupé führt er Toyota weiter in die Mobilitätswende hinein.
Überblick
Erwachsenes Design mit eigenem Charakter
Die Bezeichnung C-HR+ ist einerseits nicht unlogisch, denn der + ist eine Art größerer C-HR. Denkt man aber an die Ärgernisse, die der C-HR etwa als Taxi verursacht (unerklärlich, wie ein De-facto-Zweisitzer, den Chauffeur weggerechnet also Einsitzer, in diesem Gewerbe populär werden konnte), wäre doch eine Bezeichnung sinnvoller, die den Kleinwagen vergessen lässt. C-HS, D-HR, oder überhaupt gleich was, das nicht wie ein Flugzeugkennzeichen ausschaut. Wie auch immer: Auf der Motorshow in Peking sahen wir ausgesprochen fesche Toyotas (so den neuen Camry), und auch der C-HR+ ist so geraten. Er übersetzt das eigentlich sehr gelungene Design des C-HR ins Erwachsene, will heißen: sieht dynamisch aus, übertreibt aber nicht. Der C-HR+ ist ein Elektroauto, eine Disziplin, gegen die sich Toyota länger als andere gesträubt hat. Jetzt nimmt man die Sache ernster, gegenständliches Modell gibt es nur elektrisch (während viele chinesische Marken, zunächst wegen ihrer Elektroaffinität gelobt oder kritisiert, jetzt oft die Wahl zwischen BEV und HEV oder PHEV lassen).
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