Flat in, flat out: Volvos neue große Limousine kommt mit 800-Volt-Technik, bis zu 711 km Reichweite, mit skandinavischen Linien, chinesischer Technik und ein paar SUV-Anleihen, ohne dem SUV zu nahe zu kommen.
Überblick
Volvo ES90: Farben, Sicherheit und das Ende des Lidar-Höckers
Man sollte sich den ES90 auch in Maulbeer Metallic (offizieller Name: Mulberry Red Metallic) vorstellen, das frommt der Eleganz deutlich mehr als das Aschfahl dieser Fotos, das freilich nicht Aschfahl heißt, sondern Sand Dune Metallic – und in obiger Bildkomposition besser mit dem Backstein-Hintergrund konstrastiert. Also bitte zur Maulbeerfarbe (gemeint ist gewiss Morus nigra) auch einen dünenfarbenen Hintergrund dazudenken. Die 1.080 Euro Aufpreis für alle Farben außer Vapour Grey kann man sich freilich vom Fleck weg ganz gut vorstellen.
Auf jeden Fall wegdenken darf man sich den Lidar-Höcker über der Frontscheibe: Die Kooperation mit Lidar hat sich nicht so behaglich entwickelt wie angedacht, also verzichtet Volvo ab Serienstart drauf und lässt alle anderen Sensoren mehr Infos liefern. Beim Bestreben absoluter Sicherheit lässt nämlich auch der ES90 nicht locker: Crashtests bis 130 km/h, Erforschung realer Unfallszenarien, in Werbefilmen bremsen sich Volvos gerne katastrophenverhindernd von selbst ein, wunderbarer Kontrast zur dynamisch dahinwedelnden Konkurrenz.
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