Neuvorstellung Volvo ES90

Paid Content Identifier
Exklusiv für Abonnent:innen
Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
7 min
  1. home
  2. Tests

Flat in, flat out: Volvos neue große Limousine kommt mit 800-Volt-Technik, bis zu 711 km Reichweite, mit skandinavischen Linien, chinesischer Technik und ein paar SUV-Anleihen, ohne dem SUV zu nahe zu kommen.

Überblick

Volvo ES90
€ 68.490,– bis € 90.990,–
Preis
333 bzw. 456 bzw. 680 PS
Leistung
90 bzw. 103 kWh
Batterie
310 bzw. 350 kW
Ladeleistung
554-651 bzw. 561-711 (AWD) km
Reichweite
180 km/h (alle Versionen)
Höchstgeschwindigkeit

Design & Ausstattung: Der Volvo ES90 ist in mehreren Metallic-Farben erhältlich; der ursprünglich geplante Lidar-Höcker entfällt beim Serienstart, da die Kooperation mit dem Lidar-Anbieter nicht wie geplant verlief.
Technik & Antrieb: Als erster Volvo mit 800-Volt-Technologie ist der ES90 mit Heck- oder Allradantrieb (333 PS bis 680 PS) und 90 oder 103 kWh Nettobatterie erhältlich – mit bis zu 711 km WLTP-Reichweite.
Preis & Fahreindruck: Der Einstiegspreis liegt bei 68.490 Euro, die Spitze bei 90.990 Euro; das Fahren überzeugt mit mühelos-gelassenem Charakter, die Bedienlogik hingegen weist Schwächen auf.

Volvo ES90: Farben, Sicherheit und das Ende des Lidar-Höckers

Man sollte sich den ES90 auch in Maulbeer Metallic (offizieller Name: Mulberry Red Metallic) vorstellen, das frommt der Eleganz deutlich mehr als das Aschfahl dieser Fotos, das freilich nicht Aschfahl heißt, sondern Sand Dune Metallic – und in obiger Bildkomposition besser mit dem Backstein-Hintergrund konstrastiert. Also bitte zur Maulbeerfarbe (gemeint ist gewiss Morus nigra) auch einen dünenfarbenen Hintergrund dazudenken. Die 1.080 Euro Aufpreis für alle Farben außer Vapour Grey kann man sich freilich vom Fleck weg ganz gut vorstellen.

Auf jeden Fall wegdenken darf man sich den Lidar-Höcker über der Frontscheibe: Die Kooperation mit Lidar hat sich nicht so behaglich entwickelt wie angedacht, also verzichtet Volvo ab Serienstart drauf und lässt alle anderen Sensoren mehr Infos liefern. Beim Bestreben absoluter Sicherheit lässt nämlich auch der ES90 nicht locker: Crashtests bis 130 km/h, Erforschung realer Unfallszenarien, in Werbefilmen bremsen sich Volvos gerne katastrophenverhindernd von selbst ein, wunderbarer Kontrast zur dynamisch dahinwedelnden Konkurrenz.

Paid Content Identifier

a+ das digitale Angebot der autorevue

Jetzt Abo wählen und weiterlesen.

Schon Abonnent:in? Hier einloggen.

weiter
Mit der Bestätigung des Kaufs stimmen Sie unseren AGBs und Datenschutzbestimmungen zu.