Neu Audi Q7

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Bekannte Größe: Für die dritte Generation aber wurde das bewährte Rezept des Audi Q7 verfeinert, verdichtet und um ein paar Cocktailkirschen bereichert: zwei Luftfederungen statt einer, zum Beispiel, und Türen, die sich lieber alleine auf- und zumachen.

Audi Q7
ab € 106.800,–
Preis
5,06 Meter
Länge
zwei V6-Turbodiesel
Motoren zum Verkaufsstart
ein Plug-in-Hybrid (etwas später)
Ergänzung der Motorenpalette
alle
Versionen mit Allradantrieb

Lichtdesign als Statement: Der neue Audi Q7 kombiniert klassische Rücklichter, Leuchtband und beleuchtetes Logo und projiziert Blinklicht zusätzlich auf die Fahrbahn.
Bewährtes Erfolgsmodell: Mit rund 1,28 Millionen verkauften Einheiten der ersten beiden Generationen (Schwerpunkt USA/Kanada und China) bleibt der Q7 in dritter Generation die Oberklasse-Referenz neben Q8 und A8.
Technik und Komfort: Serienmäßiger Allradantrieb, 8-Gang-Tiptronic und wählbare Luftfederung treffen auf einen Dreiliter-TDI mit elektrischer Aufladung (245 oder 299 PS) sowie ein hochwertiges Interieur mit bis zu sieben Sitzen; ein Plug-in-Hybrid folgt später.

Lichtdesign: Audi Q7 vereint alle Rücklicht-Trends

Wer fragt, ob man die bis zu fünf Fondsitze demontieren und wegtragen kann, hat die letzten 20 Jahre verschlafen; wer sich wundert, warum am Heck so viel rot leuchtet, nur die letzten drei.
Es ist jedenfalls beeindruckend, wie Audi beim neuen Q7 alle Rücklichtmoden ausleuchtet: Rücklichter rechts und links wie einst, ein Leuchtband wie jetzt und das Audi-Logo leuchtet auch gut im Trend. Hier werden also auch am Heck alle Eventualitäten durchgespielt, ein guter Hinweis auf die Konstruktionstiefe des gesamten Autos bis zu den erweiterten Blinklichtern: Geblinkt wird nicht nur in den Leuchten, das Licht wird auch auf die Fahrbahn projiziert.

Modellgeschichte und Verkaufszahlen des Audi Q7

Der Audi Q7 der dritten Generation also, gemeinsam mit Q8 und A8 der oberste Audi in Ländern, für die das Werk den Q9 als zu üppig erachtet. Rund eine halbe Million Q7 der ersten Generation (2005–2015) sind auf die Straßen gerollt, von der zweiten Generation rund 780.000, fast die Hälfte davon in den USA und in Kanada. 22 Prozent aller Q7 kaufte China, 18 Prozent verblieben in Europa, der Rest verstreute sich in der Welt.
Man erkennt auch beim ersten Kontakt mit dem Q7 unschwer, an welchen Weltgegenden er Maß nimmt – und in welchen er als ziemlich groß wahrgenommen wird. Hier fährt jedenfalls die Oberklasse vor, wie mehr als fünf Meter Länge (immerhin ist er mit dem Modellwechsel elf Millimeter kürzer geworden, aber 40 breiter und 23 höher) und sechsstellige Basispreise verraten, und man kann sich per Aufpreis noch ein paar Zusatzfeatures dazubestellen. Zum Beispiel den 4D-Sound (die Sitze massieren die Musik ein, sozusagen) oder die elektrisch öffnenden und schließenden Türen: Ein Zupfer am Türgriff und die gesamte Tür öffnet sich (wenn sie gerade zu war) beziehungsweise: Sie schließt sich (wenn sie gerade offen war). Die menschlichen Bewegungsabläufe sind der neuen Technik anzupassen – wieder etwas neu erlernt, was bislang eh schon gut funktioniert hat.

Antrieb und Technik: TDI, Allrad und Luftfederung

Auch das Grundkonzept des Q7 hat bislang so gut funktioniert, dass der Neue daran reifen durfte: Allradantrieb mit selbstsperrendem Mitteldifferenzial und 8-Gang-Tiptronic sind serienmäßig, gegen Aufpreis sind sogar zwei Luftfederungen zu haben, eine komfortbetonte (Empfehlung!) und eine sportorientierte, also ein wenig straffere. Der Dreiliter-TDI findet in zwei Leistungsstufen in die Zukunft: 245 PS und 500 Nm einerseits, 299 PS und 630 Nm andererseits. Neu statt eines klassischen Turboladers ist die elektrische Aufladung, die 3,4 bar stehen in 250 Millisekunden zur Verfügung. Bereits in der Wartezeit liefert der Triebstranggenerator seine 24 PS und bis zu 370 Nm. Erste Fahreindrücke: Würdevoll und wuchtig, aber man hält sich gerne zurück und ist immer noch schnell.

Interieur und Ausblick auf den Plug-in-Hybrid

Wer sich während der letzten Jahre über Audis Materialwahl im Interieur beklagt hat, wird im Q7 ergriffen schweigen: Stoffe und Kunstleder lassen sich von Zierblenden assistieren, die an Stein und Holz erinnern, und alles gemeinsam formt ein sportliches Wohnzimmer, wenn man das so salopp formulieren darf. Drin stehen fünf, sechs oder sieben Sitze, alle elektrisch faltbar und natürlich von langstreckenschmeichelndem Komfort.
Der Q7 Plug-in-Hybrid kommt später, er soll den TDI bei den Verkaufszahlen ansatzlos überholen.

Zusammenfassung

Daten & Ausstattung

Audi Q7

Antrieb V6-TDI + E-Motor (MHEV), 8-Gang-Automatik, Allradantrieb.

TDI quattro 180 kW € 106.800,–
2967 ccm, 180 kW (245 PS), 500 Nm, 0–100 km/h in 7,2 sec, Spitze 220 km/h, Normverbrauch 7,1–7,8 l/100 km, CO2 186–205 g/km.

TDI quattro 220 kW ab € 110.600,–
220 kW (299 PS), 630 Nm, 0–100 km/h in 6,0 sec, Spitze 235 km/h, Normverbrauch 7,2–8,0 l/100 km, CO2 188–209 g/km.

Dimensionen L/B/H 5056/2010/ 1800 mm, Kofferraum 581–2075 l, Tank 80 l.

Gewicht ab 2455 kg, Anhängelast 3500 kg.

Ausstattung Sportsitze Leder/Kunstleder, 20"-Räder, Deko Alu. Sport: 22", Sportfahrwerk, rote Bremssättel, Interieur S. Tech plus: Matrix-LED, adapt. Fahrassistent. Tech pro: automatische Türen, etc.

Diese Neuvorstellung ist in autorevue 9/2026 erschienen.

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