F1: Der Große Preis von Italien

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 © Jiri Krenek / Active Pictures

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Seit letztem Wochenende kann Monza ein neues Märchen erzählen: Wegen eines Motorwechsels musste der Mercedes-Pilot und Heimfavorit Kimi Antonelli beim Großen Preis von Italien von Startplatz 19 losfahren und stand 53 Runden später trotzdem ganz oben auf dem Podest. Vor George Russell. Vor Max Verstappen. Vor einem italienischen Menschenmenge, die seit 60 Jahren auf einen heimischen Sieger in Monza gewartet hatte.

Von Startplatz 19 zum Heimsieg

Dabei gehörte die erste Überraschung des Wochenendes Pierre Gasly, der sich in seinem Alpine die Poleposition sicherte. Doch nach nur zwei Runden stand das Rennen: Rote Flagge und Neustart nachdem Charles Leclerc seinen Ferrari am Ausgang der Parabolica verlor. Leclerc blieb unverletzt doch die Hoffnung der heimischen Tifosi schien damit bereits erledigt.

Antonelli hingegen arbeitete sich nach dem Neustart weiter nach vorne. Eine Virtual-Safety-Car-Phase spielte ihm zusätzlich in die Karten: Mercedes holte ihn auf frischen Medium-Reifen zurück auf die Strecke, während Russell auf älteren Hards draußen blieb. Vier Runden vor Schluss hatte Antonelli seinen Teamkollegen eingeholt und überholt. Im Ziel trennten die beiden Mercedes über 3 Sekunden, Verstappen wurde mit knapp 15 Sekunden Rückstand Dritter. Dahinter folgten Lando Norris und Oscar Piastri, Lewis Hamilton rettete für Ferrari Rang sechs. Pole-Setter Gasly musste sich mit Platz sieben begnügen.

Für Antonelli war es bereits der siebte Saisonsieg. Vor allem aber war es der erste Sieg eines Italieners in Monza seit 1966. In der WM führt er nun mit 267 Punkten vor Russell mit 201.

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