Formel 1: GP von Barcelona

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Lewis Hamilton hat das Formel 1-Rennen in Barcelona gewonnen und Ferrari damit einen der emotionaleren Siege der jüngeren Vergangenheit beschert. Der siebenfache Weltmeister setzte sich über 66 Runden in 1:32:28,105 Stunden durch und feierte seinen ersten Grand-Prix-Erfolg für die Scuderia.

Entscheidend war eine optimale Drei-Stopp-Strategie, mit der Ferrari zusammen mit Safety-Car-Glück den Mercedes von George Russell aushebelte. Einzig Teamkollege Kimi Antonelli wurde zwischenzeitlich zur Gefahr, er musste aber seinen Mercedes auf P2 liegend abstellen. So kam Russell als Zweiter ins Ziel, 19,561 Sekunden hinter Hamilton. Lando Norris komplettierte im McLaren als Dritter das Podium und sorgte gemeinsam mit Hamilton und Russell für ein britisches Top-3-Ergebnis – das erste seit 1968 (Stewart, Hill und Surtees).

Sportlich war Barcelona ein Rennen mit einer interessanten Performance-Wendung: Ferrari hatte das Renntempo und den strategischen Mut, Mercedes verlor trotz starker Ausgangslage die Kontrolle über den Sieg, McLaren blieb konkurrenzfähig, aber nicht siegfähig. Max Verstappen wurde im Red Bull Vierter, Oscar Piastri im zweiten McLaren Fünfter. Dahinter holten Isack Hadjar, Pierre Gasly, Liam Lawson, Arvid Lindblad und Franco Colapinto die weiteren Punkte. Colapinto behielt Rang zehn trotz einer Zehn-Sekunden-Strafe wegen Missachtung gelber Flaggen.

Für die Dramaturgie sorgten mehrere Ausfälle. Charles Leclerc musste im zweiten Ferrari aufgeben, bei ihm versagte die Servounterstützung der Lenkung. Auch Fernando Alonso erlebte bei seinem Heimrennen ein enttäuschendes Ende, der Aston-Martin-Pilot wurde nach 37 Runden nicht klassiert.

Auch das noch

Bei den 24 Stunden von Le Mans, die ebenso am letzten Wochenende stattfanden, holte Toyota den Gesamtsieg: Der GR010 Hybrid mit Startnummer 7 von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries setzte sich in der Hypercar-Klasse vor dem BMW M Hybrid V8 von BMW M Team WRT mit Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde durch. Rang drei ging an den zweiten Toyota mit Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa. In der LMP2 gewann Inter Europol Competition mit Jakub Śmiechowski, Tom Dillmann und Nicholas Yelloly. Den LMGT3-Sieg holte TF Sport mit der Corvette Z06 LMGT3.R von Ben Keating, Jonny Edgar und Nicky Catsburg.

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