
Noch in diesem Jahrzehnt werden mehr Leute im All gewesen sein als an einem Grand Prix teilgenommen zu haben. Formel-1-Pilot wird der seltenste Beruf der Welt, die Chance, aus dem Kart in die Königsklasse zu kommen, liegt bei 0,00029 Prozent. Wer sind also diese 22 Auserwählten des Jahrgangs 2026?
Formel 1 2026: Exklusiver als ein Flug ins All
Wenn die Formel 1 2026 unter komplett neuen Regeln am 8. März in Melbourne startet, wird nach der starken Anfänger-Saison 2025 (mit Antonelli, Hadjar, Bortoleto) mit Red-Bull-Junior Arvid Lind-blad nur ein Rookie am Start sein. Er ist der 794. Pilot, der in einem Grand Prix am Start sein wird. Zum Vergleich: Seit dem ersten bemannten Raumflug 1961 waren bislang 737 Menschen im Weltall. Seit Beginn des Tourismus in diese Regionen hat sich die Zahl der Raumfahrer pro Jahr auf 24 (Tendenz steigend) erhöht. Das heißt, dass heuer mehr Menschen ins Weltall fliegen als Menschen an einem Formel-1-Rennen teilnehmen und dass wir rund um das Jahr 2029 eine längere Liste an Raumfahrern als an GP-Rennfahrern in der Geschichte haben. Das zeigt, wie selten dieser Beruf geworden ist, den bislang erst 13 Österreicher ausgeübt haben. Kommen doch, laut FIA-Studie, nur 0,00029 Prozent aller Teilnehmer an einem offiziellen Kartrennen in die Formel 1. Wer sind also die exakt 22 Piloten (also genau so viele Sportler, die ein Fußballspiel beginnen), die uns 2026 an 24 Renntagen begleiten werden?
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