
Die aus Škodas Formel 3 Rennwagen gezupften Versionen leisteten bis zu 90 PS, da waren auch Ölkühler und bisweilen der Wasserkühlen an den Bug verpflanzt.
Beim Sechs-Stunden-Rennen in Brünn gelang es 1967 Vladimír Krcek und Milan Zid, mit ihrem 85 PS potenten 1000 MB zwei deutlich stärkere Tatra 603 mit ihren V8-Heckmotoren zu schlagen.
Die größten Erfolge aber erzielte der 1000 MB 1968, dann mit 1143 beziehungsweise 1150 ccm großen Motoren mit bis zu 97 PS.
Danach begab es sich, dass ...
... der Heckmotor aus Mangel an Ambition und Ressourcen und in der Tschechoslowakei erlaubter Konkurrenz ein ungebührlich langes Leben führen musste. Bis 1987 nämlich, und die mehrmals erneuerten Karosserien konnten nicht verbergen, dass das technische Konzept drunter längst aus einer anderen Welt kam, einer vergangenen nämlich.
1987 kam der Škoda Favorit mit Frontmotor und -antrieb.
Derzeit aber (Vorsicht, Überleitung mit dem Holzhammer!) gibt's auch wieder Škodas mit Heckmotoren und -antrieb, und zwar elektrische. Es fällt halt deutlich weniger auf als früher, weil sich Elektromotoren zierlich unter den Kofferraumböden ducken, und meist gibt's auch eine Allradversion mit einem weiteren E-Motor vorne.

