Der alte, arge Defender

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Den klassischen Defender baut das Werk gerne auf V8 um, ab jetzt!

Falls noch immer jemand glaubt, Land Rover habe mit der Präsentation des aktuellen Defender den klassischen, denkmalgeschützten aus den Augen verloren: Stimmt nicht, denn man kann ihn ab jetzt vom Werk (beziehungsweise: von der Klassik-Abteilung des Werks) zu einem noch potenteren Defender upgraden lassen. Das verträgt sich durchaus mit dem Denkmalschutz, und Land Rover Classic hat derlei Umbauten auch schon zelebriert, in handverlesener Anzahl. Das Angebot gilt allerdings nicht für alle Defender, sondern für den Defender 90 und 110 der Baujahre 2012 bis 2016, und freilich wird nicht einfach ein neuer Motor eingepflanzt, sondern das ganze Auto ist nach der Frischzellenkur kaum wiederzuerkennen. Die größte Frischzelle ist natürlich der 5,0 l-V8 mit 405 PS und 515 Nm, daran gekoppelt wird eine Achtgang-Automatik von ZF, drumherum kümmern sich die adaptierte Federung und Dämpfung (da arbeiten fürderhin Komponenten von Eibach und Bilstein) und die angepassten Bremsen darum, die Kraft auch souverän auf die Straße und ins Gelände zu bringen. Auf spezielle Wünsche hört Land Rover natürlich gerne, jene nach ordentlich breiten Felgen und Reifen ist besonders leicht zu erhören.

Die Begegnung mit dem solcherart zugespitzten Defender darf man sich wie das Treffen mit einem alten Freund vorstellen, den man seit Monaten nicht gesehen hat, weil er diese Monate in der Kraftkammer zugebracht hat.

Stünden die Kosten des Umbaus in Land Rovers Presseaussendung, dann hätten wir sie hier nicht verschwiegen. Wir vermuten: Preis auf Anfrage.

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