
Die Neuaufstellung brachte für smart zahlreiche SUV-Modelle, bei denen man sich ordentlich ausgetobt hat. Jetzt kommt die Rückkehr zum Ursprung. Wir konnten uns das Concept #2 näher ansehen.
Smart-Studie gibt Ausblick auf das Serienmodell
Bevor das fertige Auto im Herbst präsentiert wird, konnten wir einen ausführlichen Blick auf das Konzept-Auto sowie in dessen Innenraum werfen. Das mit diesen Konzepten ist immer so eine Sache: Die schauen cool aus, aber wie das dann mit der konkreten Umsetzung wird, bleibt offen. Meist folgt eine Enttäuschung. smart versichert uns, dass das fertige Auto sehr stark in diese Richtung gehen wird. Klar, die dicken Räder werden nicht übernommen, aber so grundsätzlich soll alles so bleiben.
Luftiger Innenraum mit durchgehender Sitzbank
Eine Sitzprobe verspricht – gemessen an der Fahrzeuggröße – einen luftigen Innenraum, eine der Kernkompetenzen der Marke. Besonders auffällig sind hier das geschwungene Armaturenbrett und eine durchgehende Sitzbank, die zum Beispiel auch das Durchrutschen auf die jeweils andere Seite ermöglicht, falls man zugeparkt ist. Positiv hervorzuheben ist die angenehme Bildschirm-Größe. Ein gewisser europäischer Geschmack ist zu erkennen, wie schon bei den Designs des restlichen Line-ups (die Gestaltung liegt übrigens bei Mercedes).
Neue Smart-Plattform bringt kleinen Wendekreis und 35,7-kWh-Batterie
Aus technischer Sicht setzt man auf eine komplett selbstentwickelte Plattform. Sie ermöglicht Radstände von 1875 bis über 2500 Millimeter, man kann also davon ausgehen, dass es noch weiter Varianten des Autos geben wird. Weitere technische Highlights: Ein kleiner Wendekreis von unter sieben Metern sowie eine hochwertige Fünflenker-Einzelradaufhängung hinten. Das Fahrverhalten soll direkt werden. Die Batterie kommt in etwa auf 35,7 kWh, natürlich gibt es die Option auf Schnellladen. Für Top-Sicherheitswerte soll die Sicherheitszelle Tridion sorgen.


S-Form-Prinzip nennt smart den Schwung im Cockpit. Grundsätzlich ist nicht nur Liebe zum Design erkennbar, sondern auch eine gewisse Zweckdienlichkeit – im Gegensatz zu anderen Autos, die auch mini sind, werden smarts nämlich im Häuserkampf auch pragmatisch genutzt.
© WERKDieser Text ist in autorevue 7&8/2026 erschienen.

