Aston Martin & die Versteigerung

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Erstmals wurde einer von 38 auf Initiative von Fernando Alonso gebauter Aston Martin Valiant öffentlich versteigert, da war freilich eine Menge Geld im Spiel.

Natürlich finden wir eine Versteigerund in echt stilvoller, mit dem Hammer, der direkt im Saal mit den Bietern niedersaust, und einer davon registriert dann, was ihm soeben geglückt ist. Die anderen sind ein paar Minuten später vielleicht eh ganz froh, und sie können dem Gewinner die Nuancen seiner Freude im Gesicht ablesen. So wird's sein bei einer sehr gut bestückten Auktion von Mercedes S-Klassen, nachzulesen in der aktuellen autorevue.

Der Aston Martin Valiant, um den's hier geht, aber stand in Japan, und er wurde in den Nahen Osten verkauft, da hätten wir in Österreich uns mit dem Besuch der Auktion ein wenig schwer getan. Mit dem Bezahlen der 2,29 Millionen Dollar vermutlich auch, egal, in welchem Winkel der Welt wir der Auktion beigewohnt hätten.

Um den Valiant zu verstehen, zoomen wir zuerst auf den Aston Martin Vantage, schwenken dann zum Sondermodell Valour, welches auf Fernando Alonsos Anregung hin zum Valiant extremisiert wurde: Mit 745 PS nochmals 30 PS potenter, 100 kg leichter, Titan-Auspuff, in sechs Millisekunden ansprechende Fahrwerksregelung, 21 Zoll-Magnesiumfelgen, Fahrmodi bis zum Track-Programm. Das war freilich nur ein Auszug.

Erstmals wurde ein Valiant jetzt versteigert, und zwar von Collecting Cars, das Auto reist jetzt von Japan in den Nahen Osten. Bislang ist der Aston Martin quasi ungefahren, das könnte bei einem Sammlerstück um 2,29 Millionen Dollar vielleicht auch so bleiben. Sagen wir so: Wer sich um dreieinhalb Tausender einen älteren VW Polo kauft, wird ihn bedenkenlos in den Alltag lenken. Der Polo wird auch nicht klimatisiert auf einem roten Teppich parken.

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