Passgenau himmelblau: Noch ist nicht alles verloren. Autos wie der Micra halten uns bei Laune.
Nissan Micra: Warum 35.000 Euro für diesen Elektro-Kleinwagen fair sein können
Einerseits kostet der Kleinwagen Micra in der von uns getesteten Maximalvariante 35.000 Euro, sein Paralleluniversum Renault 5 ebenso, andererseits generiert er maximale Zufriedenheit. Da kann man schon abwägen: Ist das nicht maximal viel wert? Wir sagen das, weil diese Elektroautodimension um die vier Meter mit mindestens 300 km Sorglosigkeit der gewissensgepolsterte Idealzustand zwischen Straßenbahnbedrängnis, Fahrradstreifen-Recht-des-Brutaleren und Nervenzusammenbruch durch eine 80.000-Euro-Funktionenübertötung sein kann. Hier bin ich Mensch, hier kann ich die Lenkradheizung mit einem Tippser einschalten. Das geht nämlich beim Micra, und vieles andere auch – ohne Nachdenken oder Suchen. Tempolimitpiepser mit 2 x auf die selbe Taste gekillt (hat Renault erfunden). Schalterleiste fürs Klima. Damit's nicht peinlich wird, jetzt eine Kritik: Der Dachhimmel schaut aus wie ein Selbstverletzungsschutz im Forensisch-Therapeutischen Zentrum. Man zuckt in modernen Autos ja immer wieder mal aus, aber in diesem hier eigentlich nicht.
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