Nach dem Drehrad: Wenn ein neues Auto gleichzeitig völlig neu und dennoch vertraut wirkt, dann hat ein Hersteller viel richtig gemacht, beim neuen Mazda CX-5 sogar ziemlich fast alles.
Überblick
Mazda CX-5 Generation 3: Mehr Platz und hochwertiges Interieur
Mit dem Modellwechsel von Generation zwei zu drei ist der Mazda CX-5 zwar nur 14 cm gewachsen, aber wenn man drin sitzt und auf einen seiner Vorgänger rüber- und runterschaut, dann wirkt der klein und schlank.
Das war jetzt kein Hinweis darauf, dass der neue CX-5 mollig geraten wäre, wir wollen damit nur sagen: Beim Fahren im Neuen wundert man sich, dass auch die Vorgänger so gut gepasst haben, und der neue CX-5 passt eben noch besser. Das liegt natürlich an den freundlichen Innenraum-Maßen vorne wie hinten, denn wenn ein Auto zwickt, dann begleitet dieses einschneidende Erlebnis bis zum Ziel. Hier aber, um gleich mit der Kernkompetenz eines Autos loszulegen, passt auf Anhieb alles mit Luft drumherum statt nach oben – auch im Fond, wo ja viele Mazdas beim Platz knausern und eher Notsitze mitbringen. Hier aber gibt's Platz für die Langstrecke und für alle Staturen, man sucht instinktiv nach der Verstellmöglichkeit der hinteren Lehnenneigung, dem einzigen Feature, das am Weg zur Tauglichkeit als Chauffeurs-SUV fehlt. Dort wäre auch eher Leder statt Kunst- montiert, aber auch das wirkt hochwertig. Besonders wohnlich wirken auch Armaturenbrett und Türverkleidungen, über weite Flächen edel umhüllt mit dicken Nähten – ist bei den Herstellungskosten wohl nicht so weit weg vom Hartplastik anderer Hersteller, kleidet aber eine völlig andere Welt aus.
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