Das elektrische Super-SUV aus Silicon Valley muss liefern, wie man so sagt, denn der Markt verzeiht nicht, und die Geduld von Investoren ist endlich.
Überblick
Luxus-Elektro-SUVs: Lucid Gravity im wachsenden Segment
Das Angebot an luxuriösen Elektrofahrzeugen wächst, denn hier lässt sich rasch ein hoher Aufmerksamkeitsgrad erzielen (z. B. unter potenziellen Investoren, gleichzeitig bei betuchten Autokäufern). Und das SUV neu zu erfinden, ist ein hehres Ziel, wir denken da an das italienische Aehra („The proportions of a supercar and the comfort of a large SUV.“), das Hyper-SUV Lotus Eletre, den glücklosen Mercedes G 580 oder an Hispano Suiza mit dem grandios verschmockten Carmen Sagrera, alle schon in der autorevue vorgestellt.
Hier bei Lucid Motors aus dem Silicon Valley befinden wir uns auf gefestigterem Terrain. Die Investoren heißen Public Investment Fund (Saudi Arabien, über 50 Prozent), Wolverine Investments, die wiederum von Black Rock und the Vanguard Group gehalten werden, alles ganz eng verbunden mit Uber, deren Robotaxi-Ambitionen eines Tages zusammen mit Lucid konkretisiert werden sollen, man munkelt sogar vom sich abzeichnenden Übernahmedeal im einstelligen Milliardenbereich.
2021 wurden aus Casa Grande/Arizona die ersten Modelle der Luxuslimousine Lucid Air ausgeliefert, wir berichteten. Vier Jahre später lancierte man auf dieser Basis das Top-Luxury-Modell Lucid Air Sapphire mit 1251 PS (aber ohne Haltegriffe). Brückenköpfe in Europa, zusätzlicher Produktionsstandort in Saudi Arabia.
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