Test Honda Prelude 2,0 i-MMD Hybrid

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Medium Turismo: Das große Coupé für die weite Reise kann gerne etwas kleiner sein, ein wenig Sportlichkeit gegen Hybridvernunft tauschen und einem 24 Jahre ruhenden Namen neue Bedeutung einbrennen.

Honda Prelude 2,0 i-MMD Hybrid
€ 51.990,–
Preis
2+2
Sitze
4-Zyl-Motor + Elektromotor
Antrieb
184 PS
Leistung
315 Nm
Drehmoment
24
Jahre ohne Honda Prelude

Rückkehr einer Legende: Nach 24 Jahren und fünf Generationen kehrt der Honda Prelude als kompaktes Hybridcoupé zurück – in einer Autowelt, die das Coupé längst verlernt hatte.
Hybridantrieb statt Turbo: Der neue Prelude setzt auf ein Zweiliter-Hybridsystem aus dem ZR-V (143 PS Verbrenner + 184 PS Elektromotor) statt auf den legendären Type-R-Turbovierzylinder.
Ästhetik und Alltagstauglichkeit: Mit zeitlos schöner Karosserielinie, großer Heckklappe und variablem Kofferraum positioniert sich der Prelude als erschwinglicher Gran Turismo mit echtem Reisecoupé-Charakter.

Honda Prelude: Die Rückkehr einer Legende nach 24 Jahren

Kleines Eingrooven für die ganz Jungen unter uns: Richtig, der Name Prelude kippt ein Stamperl Endorphine in die Blutbahn der Elterngeneration plus – er zierte fünf Generationen lang Hondas kompakte Coupés, daher schauen die Dorfältesten versonnen, wenn der Name wieder die Ortstafel passiert. Die fünf Prelude-Generationen waren seit 1978 allesamt für Alltagssport zuständig, probierten aber oft neue Technik aus, um sie auf Tauglichkeit für die volkstümlicheren Hondas abzuklopfen.

Der Prelude der fünften Generation dankte 2002 ab, da hatte Honda jetzt also 24 Jahre Zeit für eine Neuauflage, mit der niemand mehr gerechnet hätte. Schon gar nicht damit gerechnet hat die Autowelt selbst, die das Coupé mittlerweile ziemlich verlernt hat, SUVs verstellen die Sicht aufs Schlanke. Den Erfolg des Prelude wird Honda also wohl nicht nur in Zahlen vermessen, sondern auch in Emotionen, die der Marke jetzt wieder entgegenbranden. Die Entwicklungs- und etwaige Folgekosten, falls der Absatz nicht brummt wie ein Type R-Turbo, wird zum Teil gewiss auch die Marketingabteilung stemmen, das wäre würdig und recht.

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