Mit der Tür kann man den wichtigsten Riff der Musikgeschichte spielen. Was fix nicht die einzige Qualität des Atto 3 ist.
Überblick
Design, Details und Technik als Kampfansage
Da sind drei Gummischnüre, die die Seitenfächer in den Türen bespannen, und sie sind, übrigens auch bei anderen BYD-Modellen, in jenem Dreiklang gestimmt, den wir in Mannish Boy von Muddy Waters ebenso finden wie in Smoke on the Water oder anderen Klassizistikern. Damit’s nicht zu dekadent wird (aus Zentralkomitee-Perspektive) zeigt das Navi die Orte in lateinischen und chinesischen Schriftzeichen an, wodurch wir jetzt aber immer noch nicht wissen, wie man Kaltenleutgeben auf Chinesisch richtig ausspricht. Somit beweist der BYD, dass wir noch lange nicht am Ende der automobilen Geschichte angelangt sind, sondern immer wieder Unterhaltsames dazukommt. Abgesehen davon steht hier ein Hochkonzentrat an Vorwärts-Techno und Leistungshegemonie in der unprätentiösen Verpackung eines unangreifbar-hübschen Familien-SUVs, und das Ganze auch noch für unter 40.000 Euro (mit insgesamt drei BYD-Boni). Mehr Kampfansage geht kaum.
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