Overkiller serienmäßig. Wenn man etwas bauen kann, dann wird man es auch bauen. Zum Beispiel ein Familien-SUV mit bis zu 680 PS.
Design, Innenraum und erste Eindrücke
Familien-SUV ist der EX60 vor allem in Volvos Eigendefinition als ein solches: Bis zu 80 Prozent sind Flotte (laut Bestellungen), wobei auch da freilich ein familiärer Gebrauch alles andere als ausgeschlossen ist.
Was hier ganz neu steht, ist Volvos ab September auszuliefernde, vollelektrische Entsprechung zum so erfolgreichen XC60, gebaut in Torslanda bei Göteborg, in Teilen gerechnet zu 90 Prozent europäisch, also recht eigentlich ein Volvo. Von hinten sieht er auch aus wie einer, von vorne hingegen ein bissl beliebig, wohl fesch, könnte aber auch sonst was sein.
Grob gesehen gilt das auch für den Innenraum, den man in dieser Reduziertheit jetzt oft in chinesischen Autos findet (was der Volvo von der Eigentümerstruktur her auch ist), der aber dann doch ein paar Upperclass- Volvo-Akzente hat: Insofern als nämlich verhaltener, richtiger Stil und Chic dabei ist, als wäre tatsächlich einer dieser rollkragentragenden, in einer zu 70 Prozent aus Glasflächen bestehenden Villa in den Schären wohnenden Mode- und Modellschweden beteiligt gewesen, dessen Frau im Bildhintergrund gerade auf ihrem Tablet herumwischt (Online Check-in bei Lufthansa).
Seis drum. Spiegel und Lenkrad sind über den Touchscreen zu verstellen, das hat sicher nicht der Modellschwede erfunden.
Das Lenkrad aber ist klein und clean und vermutlich das beste Lenkrad derzeit am Markt in Optik und Bedienbarkeit. So gerne haben wir schon lange nicht mehr gelenkt (vergleichbar in jeder Hinsicht: jenes ebenso geniale vom Firefly).
Wir finden viel Stauraum an vielen Stellen, sogar einen in den Kofferraumboden eingelassenen Behälter für Flüssiges.
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