Neu Škoda Epiq

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Der tschechische Vertreter des ID. Polo-Clans orientiert sich genau genommen am ID. Cross und ist also ein SUV. Das macht in der Verwendung allerdings keinen Unterschied, und Allradantrieb gibt es sowieso keinen, wozu auch?

Überblick

Škoda Epiq

Positionierung und Preis: Der Škoda Epiq soll den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern. Die zunächst angebotene 211-PS-Version startet bei 33.280 Euro; die günstigste Variante soll mit Boni bei Finanzierung, Versicherung und Service knapp unter 20.000 Euro kommen.
Design und Raumangebot: Als erstes Škoda-Modell setzt der Epiq die Designsprache „Modern Solid“ um. Gegenüber dem VW ID. Polo ist er länger und bietet insbesondere im Fond großzügige Platzverhältnisse.
Fahren und Technik: Im ersten Test zeigt sich der Epiq unauffällig und sparsam. Genannt werden Verbrauchswerte von unter 10 bis rund 13 kWh, zudem unterstützt das Modell bidirektionales Laden.

Ex-Škoda-Chef Zellmer und der Einstieg in die Elektromobilität

Klaus Zellmer, Škoda-Chef, ist ein freundlicher Mann, der auch an jenem Tag Anfang September, als die neuesten Sparpläne von Konzernchef Oliver Blume bekannt werden, geduldig lächelnd auf alle Fragen der Journalisten eingeht, so als wär nix. Dafür ist er extra in die Tiroler Bergwelt gefahren, wo der Epiq erstmals in die Hand genommen werden kann. Sogar beim Abendessen mischt er sich unter die Meute. Ein paar Tage später wird bekannt, dass er zu Volvo wechselt, natürlich als Chef. Das soll sich dann im Oktober 2027 realisieren.
Zumindest in Sachen Verantwortung gehen ihn die VW-Geschichten in diesen Tagen eh nix an, denn Škoda erwirtschaftete im ersten Halbjahr eine Rendite von 8,5 Prozent, VW eine von 2,4 Prozent. Das liegt bei Weitem nicht nur an den viel günstigeren Arbeitskosten in Tschechien.
Für die Fragen, die den Epiq betreffen, hätte man allerdings auch einen Pressesprecher hinsetzen können statt des großen Vorsitzenden. Es geht darum, wann diese Version auf den Markt kommt oder ob jene Variante auch mit Panoramaglasdach bestellt werden kann. So Sachen halt.
Wir würden sagen, das ist bezeichnend. Denn der Kamiq ist, wie auch der VW
ID. Polo und mit Einschränkungen der Cupra Raval, völlig risikofrei und ohne das geringste kontroversielle Potenzial gemacht. Man kann lange überlegen, und es fällt einem doch keine unangenehme Frage ein, eine eigentlich völlig ungewohnte Situation (die freilich bei Škoda-Präsentationen öfter vorkommt als anderswo).
Jetzt könnte man die Fadesse-Einwendung erheben. Ja, eh. Aber als Kunde, und um den geht es, hat man es lieber fad, als dass man sich aufregen muss, weil das ist ungesund.

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