
Von 26. bis 30. Jänner fand der sogenannte Shakedown der Formel 1-Saison 2026 unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit in Barcelona statt. Alles höchst inoffiziell natürlich, die wirklichen Tests starten dann morgen in Bahrain.
Bisherige Learnings
Lewis Hamilton fuhr im Ferrari die schnellste Runde, aber auch Teamkollege Leclerc war gut dabei – sowohl beim Speed als auch beim Thema Zuverlässigkeit. Mercedes wurde allerdings der im Vorhinein zugeschriebenen Rolle als tendenzielle Leader mit Standfestigkeit und auch mit top Zeiten gerecht. Man muss hier zudem mitbedenken, dass sie am letzten Tag, an dem die Strecke am schnellsten war, nicht auf der Piste waren. Auch die von Mercedes zurückgelegte Distanz war enorm und das direkt nach einer Reglementänderung. Und sonst? Der neue Red Bull-Ford-Motor beeindruckte auf Anhieb, Aston Martin kam mit dem neuen Adrian Newey-Auto etwas zu spät und war nicht mit vollem Speed unterwegs. Die beiden neuen, Audi (im Bild) und Cadillac, sammelten erfolgreiche erste Schnupperkilometer, Williams war hingegen nicht vor Ort.
Neues Reglement
Kleinere und leichtere Autos, weder Unterboden-Effekte noch DRS und ein simpleres Gesamtpaket soll heuer das Rennfahren fördern. Ein paar andere Spielereien wie aktive Aerodynamik kommen jedoch dazu. Die Fahrer berichteten jedenfalls von weniger Kurven-Speed, dafür mehr Power auf der Geraden. Zudem seien die Autos etwas nervöser zu fahren, aber leichter einzufangen. Man darf sich also auf den ein oder anderen Powerslide freuen!

