Formel 1: GP von Österreich

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Spielberg war dieses Jahr heiß, aber nicht chaotisch: George Russell gewann den Österreich-Grand-Prix vom Start weg kontrolliert, wenn auch am Schluss ohne komfortablen Vorsprung: 1,611 Sekunden vor Max Verstappen, dahinter Kimi Antonelli im zweiten Mercedes. Russell machte aus der Pole einen Sieg, Mercedes aus dem Wochenende eine Machtdemonstration – bereits der siebente Grand-Prix-Erfolg des Werksteams im achten Saisonlauf.

Für Verstappen war Rang zwei trotzdem mehr als Schadensbegrenzung. Red Bull kam mit Updates nach Spielberg, und erstmals seit Wochen sah der RB22 wieder wie ein Auto aus, mit dem man vorne nicht nur mitfahren, sondern auch Druck machen kann. Der Heimsieg blieb aus, die Botschaft aber kam an: Verstappen ist wieder näher dran – trotz des heftigen Abflugs in der Rindt-Kurve im Qualifying.

Ferrari wieder unglücklich

Ferrari dagegen lieferte die bekannte Sonntagsdelle. Charles Leclerc startete aus der ersten Reihe und wurde Achter, Lewis Hamilton kam nicht über Platz fünf hinaus. Nach dem Qualifying war mehr versprochen, im Rennen blieb zu wenig davon übrig. Oscar Piastri wurde Vierter, Isack Hadjar starker Sechster, Lando Norris Siebenter. Die letzten Punkte holten Liam Lawson und Arvid Lindblad.

In der WM bleibt Antonelli vorne, aber Russell verkürzte den Abstand auf 40 Punkte. Spielberg 2026 wird insgesamt nicht als ein wilder GP-Klassiker in die Geschichte eingehen. Vielmehr lieferte das Rennen einen nüchternen Befund: Mercedes ist die Referenz, Red Bull hat wieder mehr Puls – und Ferrari muss sich nach dem Höhenflug in Barcelona wieder erklären.

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