F1: Der Große Preis der USA

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Kimi Antonelli macht es spannend, aber nicht unbedingt auf der Rennstrecke. Denn dort war der 20-jährige Italiener beim Grand Prix der USA in Austin eine Klasse für sich.

Von der Pole gestartet, übernahm er sofort das Kommando und fuhr seinen neunten Saisonsieg souverän nach Hause. 13 Sekunden Vorsprung auf Charles Leclerc im Ferrari, dahinter Max Verstappen im Red Bull. Eine klare Angelegenheit also, nur mit dem vorzeitigen WM-Titel wurde es nichts.

Dabei hatte Antonelli alles richtig gemacht. Während die Konkurrenz teilweise zweimal an die Box kam, setzte Mercedes auf einen einzigen Reifenwechsel. Der Plan ging auf, Antonelli kontrollierte das Rennen nach Belieben. Ein spätes Virtual Safety Car änderte daran nichts mehr. Spannender war der Kampf dahinter: Leclerc schnappte Verstappen in der Schlussphase noch Platz zwei weg, Lewis Hamilton wurde im zweiten Ferrari Vierter.

Die WM-Entscheidung ist vertagt

Ausgerechnet zwei der engsten Verfolger verhinderten Antonellis vorzeitige Krönung. Teamkollege George Russell kam zwar nur auf Rang acht, sammelte damit aber gerade noch genügend Punkte. Hamiltons vierter Platz tat sein Übriges. Antonelli reist nun mit 123 Punkten Vorsprung auf Russell zum nächsten Rennen nach Mexiko.

McLaren blieb in Austin blass: Lando Norris wurde Fünfter, Oscar Piastri Siebenter. Isack Hadjar holte als Sechster weitere Punkte für Red Bull, dahinter komplettierten Liam Lawson und Pierre Gasly die Top Ten.

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