Wenn du alle paar Jahre entscheidend besser werden musst, stehst du unter Druck. Und Druck ist ein gutes Stichwort: zwei elektrische Turbolader, ein E-Motor und da wäre auch noch der Sechszylinder an sich. 711 PS.
Vom ersten Turbo zum stärksten Serienmodell
Porsche 911 Turbo S. Ganz allgemein setzt man diesen Namen nicht unbedingt mit einem langsamen Auto in Verbindung. Aber es ist jetzt dann doch ein bisserl schnell gegangen. Der erste Turbo von 1974 hatte 260 PS, 2008 wurde die 500-PS-Mauer durchbrochen. 240 PS Zuwachs in 34 Jahren. Der gerade eben noch aktuelle Porsche 911 Turbo S brachte den größten PS-Sprung in der Geschichte. Von 580 auf 650 PS. Und jetzt das Facelift der Generation 992. Motorische Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgänger: die Injektoren. Sonst nix. Eine vollkommene Neuentwicklung also, gut für 711 PS. Heißt: 211 PS in 17 Jahren. Immer noch aus sechs Zylindern in Boxeranordnung, die Turbos, Mehrzahl, als Kernkomponente sind geblieben, aber jetzt eingebettet in ein System, das seinen Ursprung im Motorsport hat – übrigens genauso wie der Abgasturbolader per se, der beim Ur-Turbo auch direkt von der Rennstrecke kam.
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