
Die 24h Nürburgring Qualifiers, ein Vorbereitungs-Rennen für die das 24h-Rennen auf der Nordschleife Mitte Mai, wurden am Samstag nach einem schweren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen abgebrochen. Kurze Zeit darauf, war es traurige Gewissheit: Ein Fahrer, Juha Miettinen, erlag seinen Verletzungen – der erste tödliche Rennunfall auf der Nordschleife seit 2013. Am Sonntag wurde nach einer Trauerminute zu Beginn unter völlig neuen Vorzeichen erneut gefahren, wobei Scherer Sport PHX mit dem Audi R8 LMS GT3 evo II den Sieg holte.
Im eigentlichen Fokus stand aber wieder Max Verstappen, der im Mercedes-AMG GT3 (unter anderem mit seinem österreichischem Teamkollegen Lucas Auer) zu den schnellsten Fahrern gehörte und phasenweise in aussichtsreicher Position lag. Ein ungeplanter Boxenstopp warf ihn jedoch entscheidend zurück und kostete die Chance auf ein Topresultat. Damit bleibt ein klares Bild: Tempo vorhanden, Ergebnis durch externe Faktoren aber nicht – Verstappen fuhr beim letzten Rennen zwar auf P1 über die Ziellinie, sein Team wurde im Anschluss allerdings disqualifiziert.
Auch in Amerika wurde Sportwagen gefahren
Parallel zum Nürburgring wurde in den USA, genauer in Kalifornien, der Acura Grand Prix of Long Beach ausgetragen – ein turbulentes Rennen mit mehrern Safety-Car-Phasen. Acura Meyer Shank Racing gewann mit dem ARX-06 (van der Zande/Yelloly) das Rennen nach 70 Runden vor Cadillac (Aitken/Vesti) und Porsche Penske (Vanthoor/Estre). Porsche bleibt insgesamt in der Meisterschaft führend.
Der Österreicher Philipp Eng war im BMW M Hybrid V8 am Start, gemeinsam mit Marco Wittmann. Das Fahrzeug qualifizierte sich stark in der ersten Startreihe (P2), schied dann aber auf Grund eines Unfalls aus. In der GT-Klasse gewann Lexus vor BMW und Ferrari.

