Eine Runde Sache?

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Uhren und Autos passen irgendwie zusammen, wobei es nicht ganz korrekt ist, von einer runden Sache zu sprechen.

In den letzten Jahren erfuhren die kantigen Designs von Gérald Genta wie die Audemars Piguet Royal Oak (1972) oder die Patek Philippe Nautilus (1976) einen enormen Hype, aber in Bezug auf Autos ist sicherlich das beste Beispiel die viereckige Heuer Monaco von 1969: Steve McQueen trug ein Exemplar mit blauem Ziffernblatt öffentlichkeitswirksam während der Dreharbeiten zu LeMans 1970. Heuer war damals der Uhrenhersteller für den Motorsport, Sammler gaben diversen Modellen sogar Spitznamen gemäß ihrer bekannten Träger: Da wären zum Beispiel die Autavias von Rindt, Andretti und Siffert, aber auch die goldene Carrera von Niki Lauda hat sich ins Gedächtnis von Uhrenfans gebrannt.

Coole Kooperationen

Vor allem in der Formel 1 (und in abgeschwächter Form auch im Motorsport ganz allgemein) sind diese Partnerschaften von Uhren- und Autoherstellern sichtbar: Richard Mille und McLaren und Ferrari, IWC und Mercedes, TAG Heuer und Red Bull, Tudor und Racing Bulls und neuerdings auch Aston Martin und Breitling (die in der Vergangenheit mit Bentley in Verbindung gebracht wurden). Im Gegensatz zu den oben erwähnten Heuer von damals sind die Uhren bei Rennfahrern heute nur mehr Schmuck, die technische Verbundenheit kann man in Frage stellen. Cool sind sie dennoch, vor allem dann, wenn die Protagonisten nicht verkrampfen, wie am Beispiel der Formula 1 Kollektion von TAG Heuer aus 1986 zu sehen ist: Die lässig-bunten Quarzuhren mit einer Gehäusemischung aus Edelstahl und Glasfaserbeschichtung genießen heute Kult-Status. 

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