
Rennsport-Technik im offenen Porsche und dennoch kein Speedster: Warum der Porsche 911 GT3 S/C der eine ist. Und die neue Mercedes C-Klasse wieder der S im Kleineren. Das und viel mehr in der neuen autorevue!
Geneigte Leserschaft,
würde ich jemandem erklären müssen, was denn die autorevue sei, dann würde ich ihm sagen, lies in der Septembernummer (also in dem Heft, das Sie gerade in Händen halten) auf Seite 18 den Ferrari-Artikel von David Staretz. Im Grunde ist da alles drin, was die autorevue rein rechnerisch seit 62 Jahren ausmacht. In echt ist es wohl etwas weniger, denn in den ersten Jahren war das Magazin noch, sagen wir mal, etwas prosaisch. Der autorevue-Style (amtlich ausgedrückt: der besondere Zugang) begann so ab Mitte der 70er sich zu materialisieren und erreichte in den 80ern einen Höhepunkt, der ohne Verluste bis heute anhält.
David Staretz ist ein tragender Protagonist dieses ziemlich einzigartigen Zustands, und zwar tatsächlich schon seit 1976. Die Verbundenheit Davids zur autorevue ist für diese ein Privileg, womit unser Verhältnis hinreichend zusammengefasst ist.
Letztlich, um beim Grundlegenden zu bleiben, sind wir ein Produkttestmagazin. Zwei weitere Geschichten in dieser Ausgabe zeigen, wie wir diesen Begriff auslegen (oder auch auslegen). Noch einmal Staretz, diesmal im Bentley, und zweitens Martin Strub-reiter, der mit einem nicht übermäßig aufregenden Auto weder zum Südpol gefahren ist, noch zu den Nilquellen, sondern auf einen nicht übermäßig hohen Berg in Frankreich. Was aus diesem Zusammentreffen von zwei nicht übermäßig exotischen Dingen geworden ist, nämlich abermals eine Geschichte, die unseren Markenkern berührt, ist ab Seite 98 zu erfahren.
Unser Sportexperte Gerald Enzinger war vor genau 20 Jahren der erste Reporter (damals für die leider verblichene Sportwoche), der den Rallye- und GT-Piloten Toto Wolff zu seinen Plänen als (gerade beginnender) Rennsport-Manager interviewt hat. Das Gespräch wurde von Christian Kuda vermittelt, der Wolff bis heute als Presseberater zur Seite steht, und der Enzinger fragte, ob er sich vorstellen könnte, den Toto mal im Café Landtmann zu treffen, vielleicht ergäbe sich ja eine Geschichte. Es hat sich eine ergeben, sie trug den Titel „Der Schattenmann. Über einen Wiener, den zwar niemand kennt, der aber als heiße Aktie im Motorsport gilt“.
Wolff sagt bis heute, dass Enzinger damals besser in seine, also Wolffs, Zukunft sah als er selbst. Enzinger ist seit damals und bis heute ein Wegbegleiter von Wolff – und trotzdem ist es auch für ihn nicht einfach, zu einem Interview zu kommen. Während der zweiwöchigen Formel-1-Sommerpause war Wolff nicht wirklich erreichbar, selbst die Bosse müssen strenge Regeln bezüglich Zugang zu Laptops und Diensthandys beachten. Allerdings war Enzinger am ersten Tag nach dem Shutdown der Erste, den Wolff anrief (nach Freunden und Familie). Somit ist es doch noch, wenn auch am letzten Drücker, zum Gespräch mit dieser Lichtgestalt eines ganzen Sports gekommen, welches zu lesen ist ab Seite 74.
Wolfgang Hofbauer
Highlight in diesem Heft
Report, E-Laden in Österreich: Orientierung statt Unsicherheit – die Ladestationen werden mehr, die Ladekosten nicht.
Sport, Toto Wolff: Zwei Interviews – eines beruflich, eines privat, beide exklusiv.
Klassik, 50 Jahre Transaxle, Glas 2600 V8 & BMW V8 und Kaufberatung Citroën GS/GSA.
Alle Autos in diesem Heft: 28 Audi Q7; 46 Bentley Continental GTC S; 62 BMW X3 30e xDrive; 54 BYD Atto 2 DM-i: 53 Dacia Jogger Hybrid 155; 26 DS No7; 18 Ferrari Amalfi; 8 Hyundai Ioniq 3; 40 Jaecoo 5; 73 Jeep Compass e-Hybrid 1,2; 24 Kia Seltos; 60 Kia EV2 Standard Range; 6 Lamborghini Revuelto SV; 52 Lynk & Co 01; 8 McLaren 6GT; 30 Mercedes-Benz C-Klasse; 70 Mercedes-Benz GLC 400 4Matic; 72 Mercedes-AMG GLE 53 Hybrid; 36 Porsche 911 GT3 S/C; 64 Porsche Macan GTS; 34 Škoda Peaq; 55 Suzuki e Vitara Allgrip-e; 98 Toyota Corolla Cross 1,8 Hybrid; 56 VW Golf GTI Edition 50; 59 VW Golf 1,5 TSI mHEV Falco Edition

