Elektrisch durch die Wüste

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Im Ford Mustang-E bis Dakar und retour: 12.500 km und wie man Strom im Sand findet.

Durchschnittlich fährt ein in Österreich angemeldeter Pkw rund 12.500 km pro Jahr, man kann diese Strecke aber auch während eines Monats unter Extrembedingungen abspulen: Mit einem Elektroauto von Österreich über Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Spanien, Marokko, durch die Sahara bis nach Dakar im Senegal und retour, also durch zwei Kontinente, wobei Temperaturunterschiede von 50 Grad warteten. Die Idee dazu stammte von Doris Holler-Bruckner, Präsidentin des Bundesverbandes nachhalte Mobilität und Herausgeberin von Oekonews, die fünf teilnehmenden Teams kamen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Marokko, das österreichische Team startete in einem Ford Mustang Mach-E AWD.  

Und es kam auch in Dakar an, so wie die anderen Teams in ihren anderen Autos, wobei sich der Mustang Mach-E als hervorragende Wahl erwies: Er war das Auto mit der höchsten Reichweite, wobei das Laden innerhalb Europas keine gröberen Probleme aufwarf, in Mauretanien und im Senegal aber war tatsächlich Pionierarbeit nötig: Dort wurden sogar neue Ladepunkte errichtet.

Natürlich warteten auch abseits des Ladens etliche Herausforderungen: In den Alpen lag noch Schnee, und er lag auch auf der Straße – in der Sahara war's dann mit bis zu 35 Grad schon ziemlich sommerlich. An der Grenze zwischen Mauretanien und dem Senegal gab's dann eher keine Straßen mehr, sondern sandige Pisten und etliche Offroad-Passagen, dort war der Allradantrieb des Mustang Mach-E ziemlich hilfreich.

Wendepunkt der Fahrt war am Lac Rose im Senegal, also dort, wo die Teilnehmenden der Rallye Dakar die Ziellinie passieren. Für die fünf Elektro-Teams war dort erst die halbe Strecke bezwungen, aber beim Heimfahren gab's immerhin schon die Ladepunkte, die für die Hinfahrt errichtet worden waren.

Natürlich ist Ford auch besonders stolz auf die Zuverlässigkeit des Mustang Mach-E: Kein Defekt über die gesamte Reise. Und über Autofahrer, die sich in Österreich über mangelnde Dichte von Ladesäulen beklagen, können die Wüstenfahrerinnen und -fahrer jetzt ziemlich fundiert schmunzeln.

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