Moto Guzzi, das Jubiläum und die Sondermodelle

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Und ein neues Museum gibt's pünktlich zum 105. Geburtstag der Marke obendrein.

Moto Guzzi gilt als älteste, durchgängig produzierende Motorradmarke Europas, dort wurden erstmals (ab 1954) Motorräder auch im Windkanal getestet, und Freunde feinmechanischen Wahnsinns werden beim Gedanken an die 1955 bis 1957 produzierte Moto Guzzi V8 mit der Zunge schnalzen oder sich weinend am Garagenboden bekreuzigen, je nach Veranlagung. Der Windkanal war ein ziemlicher Erfolg bei der Optimierung für die Rennstrecke, die V8 mit ihren 500 ccm Hubraum, vier obenliegenden Nockenwellen und acht Vergasern war eher zickig, aber ein hinreißendes Beispiel schrankenloser, konstruktionstechnischer Freude. Den Klang bei 14.000 U/min würde man heute gerne verkosten, gerne auch bei geringerer Drehzahl, aus denkmalpflegerischen Gründen.

Apropos Denkmalpflege: Moto Guzzi wird soeben 105 Jahre alt, zur Feier dieses Jubiläums gönnt sich die Marke ein neues Werksmuseum in Mandello del Lario, die Architektur des neuen Gebäudes (siehe Hintergrund unserer Fotogalerie) ist als Inspiration in die 105th-Sonderlackierung der Jubiläumsmodelle eingeflossen. Die sind nämlich grau mit gelben Akzenten, auch die Kontrastnähte der Sitzbank ist gelb, ebenso ist dort ein gelber Moto-Guzzi-Adler eingestickt. Als Jubiläumsedition dürfen Moto Guzzi Stelvio, Stelvio ARAS, V100 Mandello, V85 Strada und V7 Stone bestellt werden, und zwar ab Oktober und bis Ende 2027.

Deutlich flinker muss man sein, um das Jubiläum im Zuge der Moto Guzzi World Days am Werksgelände würdig zu zelebrieren: Die finden vom 3. bis 6. September statt, also genau jetzt, wenn Sie diese kleine Mitteilung ganz frisch lesen.

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