
Wenn ein Zweiliter-Diesel eine klassische Limousine antreibt, dann kann man gar nicht anders als nostalgisch sein. Überhaupt, wenn Winter wie damals ist.
Zweiliter-Diesel: Ein Relikt, das immer noch präsent ist?
Ein Zweiliter-Diesel, wie er in diesem Auto zu finden ist, erinnert ein bisserl an den Schilling, zumindest muss das für die ganz Jungen so sein: Sowohl dieser Motor als auch diese Währung waren einmal Alltag, und heute sind beide offiziell eigentlich ausgestorben, obwohl es sie immer noch in rauen Mengen gibt (laut ORF sind noch 6,8 Mrd. Schilling im Umlauf, fast 500 Mio. Euro; um ein Gefühl für die Verbreitung des Diesels zu bekommen, muss man einfach nur auf die Straße schauen, sie sind nach wie vor überall unterwegs).
Und als der Schilling noch war, da war, so erzählt man sich, vieles besser, aber sicher nicht alles. Wenn man heute mit einem Zweiliter-Diesel der neuesten Generation mit 24-PS-Mild-Hybrid-Boost fährt und den Vergleich hat zu den rein elektrischen oder auch zu den Benzin-Hybriden, fällt Folgendes auf: Der Selbstzünder ist akustisch deutlich wahrnehmbarer, er nagelt eigentlich relativ sehr stark – immer noch, das ist irgendwie arg. Zudem ist er nicht ganz so spritzig, wie man ihn in Erinnerung hat, da hilft auch der zarte Strom-Schubser nix, das ganze Thema rund um die Abgasreinigung nimmt ihm einfach das ursprüngliche Feuer, diese Energiegeladenheit.
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