Neuvorstellung Peugeot E-208 GTI

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Der Kurvenexekutor: Der Peugeot E-208 GTI soll eher das Image als die Verkaufszahlen bereichern, und er soll viel eher in Kurven als auf Geraden Spaß machen, sagt Peugeot. Wird beides gelingen.

Überblick

Peugeot E-208 GTI

➡️ Antrieb und Fahrgefühl: Der Peugeot E-208 GTI leistet 281 PS bei 1535 kg. Der Elektromotor dreht bis zu 50.300 U/min (40.500 bei den Versionen ohne GTI), bei 180 km/h greift der Begrenzer ein. Im Fokus steht die Agilität in Kurven, ohne dass das Fahrwerk als unkomfortabel empfunden wird.
➡️ Kurze Entwicklung, begrenzter Zyklus: Die Entwicklung dauerte rund eineinhalb Jahre, auch weil viel Know-how im Konzern vorhanden war. Der Nachfolger des aktuellen 208 kommt in rund einem Jahr. Der GTI soll parallel weitergebaut werden, solange die Nachfrage anhält.
➡️ Stellantis-Technik mit eigener Abstimmung: Die Basis teilt sich der E-208 GTI mit Alfa Romeo Junior Veloce, Opel Corsa und Mokka GSE sowie Abarth 600e. Spezifisch sind u. a. die direktere Lenkabstimmung, 1 Prozent Hinterachs-Vorspur und ein Sperrdifferenzial mit 40 Prozent Sperrwirkung beim Beschleunigen und 29 Prozent beim Bremsen.

Peugeot E-208 GTI: Fahrspaß und Agilität des elektrischen Kleinwagens

„Würden wir den 1984er Peugeot 205 GTI heute vorstellen“, sagt Peugeot, „dann wären wir illegal.“
Diese Aussage soll keineswegs an der Legende des hinreißend knallerbsigen Urahnen knabbern, sondern sinngemäß verdeutlichen: Die Zeit ist weitergegangen, in 42 Jahren wird man deutlich sicherer, schnell einmal schwerer und elektrischer, der Motor dreht dann maximal 50.300 U/min, aber der Fahrspaß bleibt der gleiche. „Das Kürzel GTI bekommen bei uns nur Autos, die es auch verdienen“, erklärt Peugeot: Ein GTI muss niedrig sein, er soll ja auch eher beim Kurvenwedeln Spaß machen und erst in zweiter Linie auf der Geraden. Agilität bei der Querbeschleunigung stand also bei der Entwicklung des jüngsten GTI weit oben im Lastenheft, und die Agilität bei der Längsbeschleunigung ist bei 281 PS und 1535 kg automatisch dabei: Der E-208 GTI hängt präzise am Gas, das kein Gas mehr ist, sondern ein in Echtzeit die Beschleunigung exekutierender Elektromotor, er dreht bis zu 50.300 U/min statt nur 40.500 wie bei den GTI-losen Versionen. Damit gehen sich 180 km/h aus, bis der Begrenzer eingreift – die sind aber nebensächlich, wenn welliges, kurviges Geläuf ausgebreitet ist, da ist flink das Schlagwort vom Gokart bei der Hand; die Querbeschleunigung ist fulminant, jede Seitenneigung bleibt aus, die Schalensitze halten mit alltagstauglicher Grund-Herzlichkeit fest. Es ist ein kostbares, fast aus den Augen verlorenes Fahrgefühl, und man fühlt sich auch nie vom Fahrwerk verprügelt. Man muss den E-208 GTI nicht als komfortabel empfinden, sagt Peugeot, aber auch nicht als unkomfortabel. Balance gefunden.

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