Porsche Mission S: Neue Mittelmotor-Supersportwagenplattform oberhalb des 911

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Porsche zeigt mit dem Mission S ein Visionsmodell mit neuer Designsprache und kündigt damit gleichzeitig eine neue Mittelmotor-Plattform für ein dauerhaftes Supersportwagenangebot oberhalb des 911 an.

Porsche Mission S

Neue Modellstrategie: Porsche plant eine dauerhaft angebotene Mittelmotor-Supersportwagenbaureihe oberhalb des 911 mit mehreren Varianten.
Weiterentwickelte Designsprache: Der Mission S greift Gestaltungselemente historischer Porsche-Modelle auf und kombiniert sie mit neuen aerodynamischen und funktionalen Lösungen.
Reduziertes Bedienkonzept: Analoge Rundinstrumente, bewegliche Anzeigen und ein integrierbares Smartphone ersetzen eine konventionelle Displaylandschaft.

Neue Designstrategie und Mittelmotor-Plattform

Mit dem Mission S stellt Porsche die künftige Designausrichtung der Marke vor. Das Visionsmodell ist Teil der strategischen Neuausrichtung „Sportwagenschmiede ’35“ und soll zeitnah Einfluss auf das Produktportfolio nehmen. Zugleich kündigt Vorstandschef Michael Leiters eine neue Mittelmotor-Supersportwagenplattform oberhalb des 911 an. Anders als bei einem einmaligen Hypercar ist ein dauerhaftes Angebot mit unterschiedlichen Varianten vorgesehen. Premiere feierte der Mission S am 15. Oktober 2026 auf einem Pier in Queens, New York, mit Blick auf Manhattan. Dort entstanden 1953 bekannte Aufnahmen des Porsche 550 Spyder, der als erster Supersportwagen der Marke gilt und deren Erfolg in den USA mitprägte. Designchef Tobias Sühlmann nennt Authentizität, Konsequenz und Zeitlosigkeit als Leitlinien der neuen Gestaltung.

Exterieur mit Anleihen bei 911, GT1 und 959

Die Karosserie des Mission S kombiniert historische Gestaltungselemente mit einer Mittelmotor-Architektur. Torpedoförmige Kotflügel, runde Scheinwerfer, eine flache Front und das ausgeprägte Breiten-Höhen-Verhältnis bestimmen die Proportionen. Eine umlaufende Linie verbindet die Lichtsignaturen an Front und Heck. Oberhalb liegen fließende, von Porsche als „Floating Volumes“ bezeichnete Flächen, darunter sind technische Funktionsbereiche angeordnet. Die Kotflügel zitieren den 911, die Scheinwerferfugen das G-Modell. Front und Car-in-Car-Heckkonzept orientieren sich am GT1, die bis zum Heck durchgezogene Dachlinie am 959. Der zentral angeordnete Motor ermöglicht die charakteristische Flyline. Hinzu kommen eine vom Porsche 917 inspirierte Kühllösung, ein vollständig integrierter aktiver Heckflügel und Leichtbaufelgen nach dem Vorbild des 928-Wählscheibendesigns.

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Der 550 Spyder – hier auf einem Foto von 1953 auf einem Pier in Queens – war der erste Supersportwagen der Marke. Er begründete mitunter der Erfolg von Porsche in den USA. Sein Design prägt hetue auch die neue Linie mit.

 © Porsche

Cockpit mit analogen Instrumenten und Smartphone

Im Innenraum orientiert sich Porsche an 550 Spyder und 356. Zwei durch Armaturentafel und Türen verlaufende Linien betonen die tiefe Sitzposition. Die Sitze verfügen über integrierte Gurtverschlüsse in der Mittelwange und neu positionierte elektrische Verstellungen. Außen kommen Firnweißmetallic und Lichtrotmetallic zum Einsatz, innen Black Chrome und Special Black. Das Bedienkonzept verbindet klassische Schalter mit digitalen Anzeigen. Fünf Rundinstrumente bilden das Cockpit, mittig sitzt ein Drehzahlmesser mit analoger Nadel und dahinterliegendem Display. Je nach Fahrmodus bewegt er sich zum Fahrer; die Instrumententuben ordnen sich neben- oder hintereinander an. Weitere Details sind der links angeordnete Schlüsselhalter, Push-Pull-Bedienelemente und eine überarbeitete Sport-Chrono-Anzeige. Auf feste Zentral- und Beifahrerdisplays verzichtet Porsche. Stattdessen dient ein ausfahrbares, MagSafe-kompatibles Smartphone-System als Anzeige für Navigation und Informationen. Die MyPorsche-App ermöglicht den Funktionszugriff und historisch inspirierte Instrumentendarstellungen.

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