Aston Martin DBX GT: Luxus-SUV mit 727 PS

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Aston Martin erweitert die DBX-Baureihe um den GT. Das neue Modell kombiniert den 4,0-Liter-V8 des DBX S mit einer stärker auf Komfort und Geräuschreduzierung ausgelegten Fahrwerks- und Innenraumabstimmung.

Überblick

Aston Martin DBX GT

727 PS und 900 Nm: Der DBX GT übernimmt den 4,0-Liter-V8-Twin-Turbo des DBX S und erreicht 310 km/h.
Komfortorientierte Abstimmung: Überarbeitet wurden Dämpfer, Lagerungen, Geräuschdämmung, Sitze und Innenraumakustik.
Marktstart Ende 2026: Die ersten Auslieferungen des 2.245 Kilogramm schweren SUV sind für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Design und Innenraum: Der DBX GT setzt auf Zurückhaltung

Mit dem DBX GT erweitert Aston Martin das Angebot seiner SUV-Baureihe um eine Variante, die sich stärker auf Komfort und zurückhaltende Gestaltung konzentriert. Äußerlich unterscheidet sich das Modell unter anderem durch einen zweiteiligen Lamellen-Kühlergrill, eine zweiteilige Seitenzierleiste sowie einen in Wagenfarbe ausgeführten unteren Stoßfänger, Seitenschweller und Heckdiffusor. Serienmäßig montiert Aston Martin 22-Zoll-Schmiederäder mit Ganzjahresreifen, alternativ sind 23-Zoll-Räder erhältlich. Eine neue Vierrohr-Abgasanlage ergänzt die Änderungen. Im Innenraum kommen neu geformte Vorder- und Rücksitze mit überarbeiteter Polsterung und einer zusätzlichen 10-Millimeter-Memoryschaumschicht zum Einsatz. Die Rücksitze behalten die 5-Sitzer-Konfiguration. Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein Panoramaglasdach, Semi-Anilin-Leder, beheiz- und belüftbare Sitze sowie ein 10,25-Zoll-Touchscreen und ein 12,3-Zoll-Fahrerdisplay. Die aufwendige Sitzfertigung umfasst laut Aston Martin 691 Meter Garn und 3.297 Perforationslöcher. Überarbeitet wurde auch die Geräuschdämmung. Der Hersteller gibt eine Verbesserung des Artikulationsindex um 13 Prozent an.

Antrieb und Fahrleistungen: 727 PS aus dem V8

Angetrieben wird der DBX GT von einem 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern. Der Front-Mittelmotor leistet 727 PS (535 kW) bei 6.250/min und stellt 900 Nm zwischen 3.000 und 5.250/min bereit. Die Turboladertechnologie stammt aus dem Mittelmotor-Sportwagen Valhalla. Über ein neunstufiges Automatikgetriebe mit Nasskupplung und ein elektronisch geregeltes aktives Verteilergetriebe wird die Kraft an alle vier Räder übertragen; ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse gehört ebenfalls zum Antriebsstrang. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h nennt Aston Martin 3,3 Sekunden, 160 km/h werden nach 7,2 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h. Die Bremsanlage arbeitet mit Carbon-Keramik-Scheiben mit 420 Millimetern Durchmesser vorn und 390 Millimetern hinten. Die elektromechanische Lenkung verfügt über ein Übersetzungsverhältnis von 13,8:1. Der Wendekreis beträgt 12 Meter.

Fahrwerk und Ausstattung: Komfort als Entwicklungsziel

Beim Fahrwerk wurde die Abstimmung gegenüber dem DBX S gezielt verändert. Ein neues Dämpferventilsystem soll hochfrequente Anregungen auf schlechten Fahrbahnen filtern. Die Federrate wird abhängig vom Fahrmodus angepasst, um Wankbewegungen zu begrenzen. Ergänzend kommen eine neue Lagerbuchse für die Getriebeaufhängung und zwei Längsdämpfer zwischen Karosserie und hinterem Hilfsrahmen zum Einsatz. Das Fahrzeug verfügt über eine adaptive Dreikammer-Luftfederung mit einer Höhenverstellung von bis zu 45 Millimetern nach oben beziehungsweise 30 Millimetern nach unten. Die Bodenfreiheit beträgt je nach Fahrmodus 190 beziehungsweise 235 Millimeter. Das Leergewicht liegt bei 2.245 Kilogramm. Der DBX GT ist 5.039 Millimeter lang, 1.998 Millimeter breit und 1.680 Millimeter hoch. Die Anhängelast beträgt gebremst 2.700 Kilogramm. Zur Sicherheits- und Assistenztechnik gehören unter anderem adaptive Geschwindigkeitsregelung, autonomes Notbremsen, Spurhalte- und Spurverlassenswarnung, Totwinkelüberwachung, Verkehrszeichenerkennung und ein 3D-Rundumsichtsystem. Die WLTP-Verbrauchswerte standen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch aus. Die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

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