
Mercedes setzt zur Weltherrschaft an – so zumindest das Narrativ, in das der neue CLA eingebettet wurde. Erste Ausfahrt auf heimischem Boden.
Überblick
Generationenwechsel bei Mercedes: Von den Klassikern bis zum CLA
Anknüpfungspunkte an die Marke Mercedes gibt es viele. Unabhängig von Schulbussen und Feuerwehrautos hat jede Generation Bilder im Kopf: Die Kriegsgeneration erinnert sich an den 770 K … okay, lassen wir das lieber, die Nachkriegsgeneration an den 300 SL, vielleicht das Auto schlechthin, für die Boomer ist es womöglich der W123 (wer ist zumindest nicht einmal kurz im Taxi mitgefahren) und na ja, danach änderte sich vieles.
Fragt man die jüngere Hälfte der mercedesaffinen Käuferschicht heute (das wären großzügig gerechnet ungefähr alle unter 50), denken sicherlich viele an diverse Crossover-Baureihen mit AMG-Ausstattung und bunter Ambientebeleuchtung, GLC und EQA, EQE und hoffentlich auch an den CLA.
Denn das viertürige Einstiegs-Coupé wurde ausgewählt, um Mercedes technologisch, aber auch emotional auf Zukunftskurs zu bringen und vor allem bei den Jungen zu punkten, die verloren gegangen zu sein scheinen. All das, was hier verbaut ist, soll in weiterer Folge auch in kommende Baureihen einfließen. Moderne Software-Umgebung mit KI-Anbindung, E-Antriebe mit Reichweiten über 700 Kilometer und so. Für Ola Källenius und seinen Konzern hat der CLA also eine große Bedeutung, deswegen haben wir schon ausführlich berichtet: Wir waren bei der Weltpremiere, wir sind am Berg im Schnee gefahren und auch im flachen Dänemark. Alles schön und gut, aber nun haben wir das erste Auto in Wien und jetzt zählt’s.
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