MotoGP Runde 11: LIQUI MOLY GRAND PRIX von Deutschland

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Marc Márquez hat den Großen Preis von Deutschland 2026 vollständig dominiert. Der Ducati-Werkspilot sicherte sich am Sachsenring zunächst die Poleposition für den Sprint, den er auch gewann und entschied anschließend auch das Hauptrennen am Sonntag für sich. Mit der maximal möglichen Ausbeute von 37 Punkten meldete sich der amtierende Weltmeister im Kampf um die MotoGP-Weltmeisterschaft eindrucksvoll zurück.

Der Samstag

Marc Márquez setzte seine Poleposition im 15 Runden langen Sprint konsequent in einen Sieg um. Der Spanier übernahm beim Start die Führung vor seinem Bruder Álex Márquez und kontrollierte das Rennen zunächst von der Spitze.

In der Schlussphase verringerte Álex Márquez den Rückstand noch einmal deutlich. Auch Fabio Di Giannantonio rückte näher an die beiden Brüder heran und setzte den Gresini-Piloten unter Druck. Zu einem erfolgreichen Angriff kam es jedoch nicht mehr.

Marc Márquez gewann den Sprint vor Álex Márquez und Di Giannantonio. Ai Ogura belegte Rang vier vor seinem Trackhouse-Teamkollegen Raúl Fernández. WM-Spitzenreiter Jorge Martín wurde Sechster.

Die Highlights des Sprint Rennen

Der Sonntag

Auch im Hauptrennen erwischte Marc Márquez von der Poleposition einen guten Start. Er behauptete die Führung vor Álex Márquez, während Ai Ogura und Raúl Fernández direkt dahinter folgten.

Fabio Di Giannantonio verlor früh wichtige Punkte im Titelkampf. Der Italiener stürzte in Kurve 10, als er hinter Ogura lag. Wenig später endete auch das Rennen von Álex Márquez vorzeitig. Der Gresini-Pilot verlor in Kurve 13 das Vorderrad und stürzte auf Rang zwei liegend.

Nach dem Ausfall seines Bruders verfügte Marc Márquez über einen komfortableren Vorsprung. Er baute die Führung zeitweise auf mehr als zwei Sekunden aus und ließ an der Spitze nichts mehr anbrennen.

Hinter ihm entwickelte sich ein teaminternes Duell der beiden Trackhouse-Fahrer. Ogura überholte Fernández in Kurve 1 und setzte sich anschließend auf dem zweiten Platz ab. Márquez gewann schließlich vor Ogura und Fernández.

Pedro Acosta belegte nach einer Operation wegen eines Karpaltunnelsyndroms den vierten Platz. Jorge Martín setzte sich im Kampf um Rang fünf knapp gegen Francesco Bagnaia durch. Zwischen den beiden lagen im Ziel lediglich 0,123 Sekunden. Fabio Quartararo, Luca Marini, Enea Bastianini und Brad Binder komplettierten die Top 10.

Die Zusammenfassung Grand Prix

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