
Marc Márquez hat beim Grand Prix von Aragón 2026 ein perfektes MotoGP-Wochenende hingelegt. Der Ducati-Werksfahrer gewann am Samstag den Sprint und setzte sich auch im 23 Runden langen Grand Prix am Sonntag durch. Damit holte Márquez im MotorLand Aragón die maximal möglichen 37 Punkte und meldete sich im Kampf um die Weltmeisterschaft eindrucksvoll zurück.
Der Samstag
Im Sprint ließ Marc Márquez Pole-Setter Bezzecchi kaum Zeit, seine Führung auszubauen. Bereits in der ersten Kurve attackierte der Ducati-Pilot und übernahm die Spitze. Auch Alex Márquez kam an Bezzecchi vorbei und setzte sich auf Rang zwei.
An der Reihenfolge an der Spitze änderte sich anschließend nichts mehr. Marc Márquez kontrollierte das Rennen über elf Runden und gewann mit 1,140 Sekunden Vorsprung auf seinen Bruder Alex. Bezzecchi belegte mit 2,089 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Jorge Martín kam als Fünfter ins Ziel.
Die Highlights des Sprint Rennen
Der Sonntag
TBD
Der Grand Prix begann deutlich turbulenter als der Sprint. Marc Márquez attackierte erneut früh, konnte die Führung zunächst aber nicht behaupten. Bezzecchi übernahm die Spitze, während auch WM-Leader Jorge Martín kurzzeitig vor der Ducati mit der Nummer 93 lag.
Márquez arbeitete sich jedoch schnell wieder nach vorne. Nachdem er Martín passiert hatte, schloss er die Lücke zu Bezzecchi und übernahm im ersten Renndrittel die Führung. Gleichzeitig entwickelte sich Pedro Acosta zum stärksten Gegner des Ducati-Piloten. Der KTM-Fahrer zog ebenfalls an Bezzecchi vorbei und blieb zunächst dicht am späteren Sieger.
In der zweiten Rennhälfte konnte Márquez das Tempo noch einmal erhöhen. Acosta verlor langsam den Anschluss, während Bezzecchi auf Rang drei ebenfalls nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte.
Nach 23 Runden überquerte Márquez die Ziellinie nach 41:10,969 Minuten als Sieger. Acosta folgte 1,754 Sekunden später auf Platz zwei, Bezzecchi wurde mit 3,629 Sekunden Rückstand Dritter. Alex Márquez belegte Platz vier vor Jorge Martín.
Francesco Bagnaia erlebte dagegen einen enttäuschenden Sonntag und stürzte bereits früh im Rennen. Auch Raúl Fernández erreichte das Ziel nicht.

