Dieser Ferrari, eine Speedform mit brachialem Potenzial, ist heiterer Eleganz verpflichtet, vor allem aber: Das analoge Manettino ist zurück!
- Die größte Variable im Ferrari-Fahrwerk bleibt der Reifen
- Ferrari Amalfi: Formensprache, Technik und ein Rückgriff auf Analogie
- Feine Aerodynamik trifft funktionale Ergonomie im Innenraum
- Alltag im Amalfi: Fahrmodi, Cockpit und eine leise Klangkulisse
- Musik am Ende: Liszt, ein Flügel und ein improvisiertes Finale
- Zusammenfassung
- Daten & Ausstattung
Die größte Variable im Ferrari-Fahrwerk bleibt der Reifen
Stefano Varisco, Tischnachbar beim Ferrari-Dinner an der Atlantikküste Portugals (Confit Octopus Salad, Golden Bream Filet, Asparagus and Lime Pearls, danach Strawberry Cheesecake) macht eine verblüffende Aussage. Der langjährige Head of Vehicle Dynamics and Energetics, (demnach bei Ferrari verantwortlich für ALLES Wesentliche von Aerodynamik über Motor und Getriebe bis hinab zur Fahrbahn), sieht den Schwachpunkt am Auto eindeutig definiert – und nein, es ist diesmal nicht der Mensch: „Rubber is a natural thing. They grow from trees.“ Deshalb, meint der überragende Techniker, ist und bleibt der Autoreifen eine nie ganz geklärte Variable auf dem Weg zum perfekt kontrollierten Ferrari-Fahrwerk.
Varisco, von der Fachwelt gefeiert als einer der maßgeblichsten Autofachmenschen, isolierte schon vor zehn Jahren die drei Wesenheiten des Supersportwagens: Massenreduktion, verbesserte Aerodynamik/Downforce und verstärkte Performance. Er ist der Mann hinter der Ferrari Side Slip Control, die mittlerweile als Operating System SSC bei Generation 6.1 angelangt ist.
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