Wie man sich setzt, so sitzt man: Zum Beispiel hinten wie in einer Limousine, sofern man nur zu viert fahren mag, auf jeden Fall aber fährt der Kia EV2 erwachsen und leise und so weit wie sonst kaum ein Elektriker in diesem Segment.
Überblick
Kias Designlinie und die Einordnung des neuen EV2
Kias aktuelle Designlinie zeichnet das nach, was Audi vorgelegt hat: Ein Entwurf lässt sich auf die gesamte Modellpalette anwenden, wie der EV2 und der auch schon kurz gezeigte Seltos (Verbrenner, 10 cm kürzer als der Sportage) beweisen. Worin aber auch eine Meisterschaft des Gestaltens erkannt werden darf: Lassen sich die Linien elastisch an die neuen Dimensionen anpassen, ohne dabei abzuknicken, dann steckt ordentliches gestalterisches Können dahinter, und drinnen steckt in diesem Fall eine SUV-Familie. Dass der EV2 eines ist, hätte man allerdings auch ohne diese Einleitung sofort erkannt.
Kias kleinster Elektriker ist also auf der Straße, und bei einem E-Einstiegsmodell fragen natürlich alle nach Preis, Fahrleistungen, Reichweite und Platzverhältnissen.
Bis Juni kostet der günstigste EV2 tatsächlich unter 20.000 Euro, die dann gültigen Listenpreise heben allerdings bei 26.690 Euro an. Solange die Aktion läuft, darf der EV2 auch mit dem Renault Twingo (ab Seite 28) verglichen werden, danach eher mit Renault 4/5 oder Nissan Micra oder allen noch recht kleinen batterieelektrischen Autos rund um vier Meter Länge, und das sind mittlerweile erfreulich viele.
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