Škodas elektrisches Einstiegs-SUV macht unter seiner Clownnasen-Camouflage einen topseriösen Eindruck, gefällt mit klaren Ansagen bei Design, Ausstattung und Komfort.
Überblick
Vom Erlkönig zum Marketing-Instrument: Škodas bunter Epiq im Tarnkleid
Getarnte Autos hatten immer ihren speziellen Reiz, speziell in Zeiten der Unschuld, als man die Konkurrenz und Herrn Lehmann, den berühmten Erlkönig-Fotografen, im Ungewissen halten wollte über den nächsten Modell-Schachzug. Irgendwann musste das neue Modell letztlich straßenerprobt werden. Tarnen und Täuschen. Unschöne, aber wirksame Schwarz-Weiß-Musterungen sollten fremde Blicke irritieren. Sogar aberwitzige Anbauteile wurden montiert, um die Form des neuen Modells zu kaschieren. Testfahrer wurden handgreiflich, wenn ein Fotograf zu nahe kam, Räuber und Gendarm mit ungeschönter Ernsthaftigkeit. Was wir heute erleben, zehrt zwar von dieser Zeit, ist aber wesentlich Marketing-orientierter. Aktuelles Beispiel: der upcoming Škoda Epiq, dessen bunte Clownnasen-Camouflage schon den nächsten Marketing-Coup vorwegnimmt. Um gleich die Abkürzung in die Realität zu nehmen: Das Auto ist wesentlich besser als seine Darstellung hier. Hat er nicht verdient. Schließlich konnten wir den Epiq nicht nur fahren, sondern mit abgeklebten Kameras auch eingehend betrachten.
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