Opel STX Concept: Elektro-Kombi mit Allradantrieb und aktiver Aerodynamik

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Opel zeigt mit dem STX Concept einen Ausblick auf künftige Elektro-Kombis. Die Studie kombiniert eine neue Designsprache mit aktiven Aerodynamikelementen, Allradantrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h.

Opel STX Concept

Design: Das Opel STX Concept zeigt die künftige Kombi-Designsprache mit überarbeitetem Vizor, beleuchtetem Opel Compass und steil abfallendem Heck.
Aerodynamik: Aktive Diffusorelemente, bewegliche Heckbauteile und 22-Zoll-Räder sollen Luftwiderstand und Fahrstabilität verbessern.
Antrieb: Die elektrische Kombistudie besitzt Allradantrieb und erreicht laut Opel mehr als 200 km/h. Weitere technische Eckdaten fehlen.

Neue Designsprache für künftige Kombis

Mit dem STX Concept stellt Opel eine Studie vor, die einen Ausblick auf die nächste Generation elektrisch angetriebener Kombis geben soll. Die Abkürzung STX steht für Sports Tourer eXperimental und knüpft an die Bezeichnung der bisherigen Kombimodelle an, darunter den Astra Sports Tourer. Gleichzeitig dient das Fahrzeug als Träger einer weiterentwickelten Designsprache, deren Elemente künftig auch in Serienmodellen auftauchen sollen. Im Mittelpunkt steht der neu gestaltete Opel Vizor. Die Frontpartie fällt höher und ausgeprägter aus als bei bisherigen Modellen. Vertikal angeordnete, schräg verlaufende Lamellen bilden die seitliche Begrenzung und gehen zur Fahrzeugmitte hin optisch zurück. Hinzu kommen animierte Lichtelemente, ein beleuchtetes Markenemblem und eine stärker betonte vertikale Achse des sogenannten Opel Compass. Eine ausgeprägte Kontur auf der Motorhaube ergänzt die Frontgestaltung. Am Heck setzt Opel auf eine steil abfallende Karosserie, die zusätzlichen Gepäckraum ermöglichen soll. Schmale horizontale Rückleuchten greifen die Lamellenstruktur der Front auf. Ergänzt werden sie durch beleuchtete Achsen des Opel Compass und einen zentral angeordneten OPEL-Schriftzug.

Aktive Aerodynamik und 22-Zoll-Räder

Die silber-blau schimmernde Karosserie des STX Concept besitzt eine niedrige, lang gestreckte Silhouette mit kurzen Überhängen und breit ausgestellten Radhäusern. Die Flächen sind weitgehend glatt gestaltet. Auffällig sind die C-Säulen mit gläsernen Lichtleisten, die von der seitlichen Fensterlinie bis in das Dach verlaufen. Seitlich sind beleuchtete STX-Schriftzüge integriert, deren Form sich nach vorn verjüngt. Anstelle konventioneller Außenspiegel kommen kompakte Kameras zum Einsatz. Ein wesentlicher Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der Aerodynamik, insbesondere bei höheren Autobahngeschwindigkeiten. Opel verwendet dreigeteilte, strömungsoptimierte Leichtmetallräder mit Goodyear-Reifen im Format 285/35 R22. Zusätzlich verfügt die Studie über bewegliche Karosserieelemente, die ihre Position abhängig von der Fahrsituation verändern. Dazu gehören blau ausgeführte Diffusorelemente, die bei entsprechender Geschwindigkeit unter dem Heck ausfahren. Hinter den Rädern lassen sich außerdem vertikale Elemente der hinteren Stoßfänger seitlich ausstellen. Diese Maßnahmen sollen den Luftwiderstand verringern und die Fahrstabilität verbessern.

Elektro-Allradantrieb und über 200 km/h

Technisch basiert das STX Concept laut Opel auf einer neuartigen Elektroarchitektur mit Allradantrieb. Die Höchstgeschwindigkeit soll mehr als 200 km/h betragen. Angaben zur Motorleistung, Batteriekapazität, Reichweite oder Ladegeschwindigkeit liegen bislang nicht vor. Auch zum Innenraum gibt es noch keine vollständige Ausgestaltung. Vorgesehen sind spezielle Leichtbausitze und ein Lichtkonzept, das die Gestaltungsideen der Studien Opel Experimental von 2023 und Corsa GSE Vision Gran Turismo von 2025 weiterentwickelt. Dabei sollen immersive Beleuchtungselemente eine zentrale Rolle spielen. Mit dem STX Concept greift Opel zugleich die eigene Kombigeschichte auf, die 1953 mit dem Olympia Rekord Caravan begann und später unter anderem mit dem Kadett Caravan fortgesetzt wurde. Die Studie ist allerdings keine Ankündigung eines konkreten Serienmodells. Sie soll vielmehr gestalterische und technische Ansätze für kommende Fahrzeuge vorwegnehmen.

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