McLaren 750S: Produktion endet 2027 – letzte Bestellungen möglich

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McLaren stellt die Produktion des 750S im Jahr 2027 ein. Damit endet zehn Jahre nach der Premiere des 720S eine Baureihe von V8-Supersportwagen. Letzte Bestellungen nimmt der Hersteller bereits entgegen.

McLaren 750S

Produktionsende: Der McLaren 750S läuft 2027 aus. Letzte Bestellungen sind bereits möglich. Damit endet die 2017 mit dem 720S eingeführte Supersportwagenplattform.
Technik: Der 750S leistet 750 PS, wiegt trocken 1.277 Kilogramm und unterscheidet sich in rund 30 Prozent seiner Bauteile vom Vorgänger.
Modellfamilie: Neben 720S und 750S gehören der 765LT und der auf 200 Exemplare begrenzte 788HS zur Baureihe. MSO bietet weiterhin individuelle Konfigurationen an.

Produktionsende 2027 nach zehn Jahren

McLaren hat das Produktionsende des 750S für 2027 angekündigt. Der britische Sportwagenhersteller nimmt ab sofort die letzten Bestellungen für das Modell entgegen. Der 750S kam 2023 als Nachfolger des 720S auf den Markt und bildet derzeit einen zentralen Bestandteil des McLaren-Supersportwagenprogramms. Mit seinem Auslaufen endet zugleich die Geschichte einer Fahrzeugplattform, die 2017 mit dem 720S eingeführt wurde. Die Baureihe umfasst neben den beiden Serienmodellen auch den stärker auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegten 765LT sowie den kürzlich vorgestellten 788HS. Die technische Grundlage bildete eine Leichtbauarchitektur mit V8-Motor, bei deren Entwicklung McLaren besonderen Wert auf Aerodynamik und Fahrdynamik legte. Auf dieser Basis entstanden innerhalb von zehn Jahren mehrere Modellvarianten. Die Plattform wurde zudem im internationalen GT-Rennsport und in der Langstrecken-Weltmeisterschaft eingesetzt, wo darauf basierende Rennfahrzeuge Erfolge erzielten.

750 PS, 1.277 Kilogramm Trockengewicht

Bei der Entwicklung des 750S überarbeitete McLaren die Konstruktion des 720S in zahlreichen Bereichen. Nach Herstellerangaben wurden rund 30 Prozent der Bauteile verändert oder vollständig neu entwickelt. Die Motorleistung stieg auf 750 PS, während das angegebene Trockengewicht auf 1.277 Kilogramm sank. Gegenüber dem Vorgänger sollte das Modell damit nicht nur eine höhere Fahrleistung bieten, sondern auch durch technische Änderungen und einen stärker auf den Fahrer ausgerichteten Innenraum überzeugen. Parallel dazu entwickelte McLaren die Plattform für weitere Varianten. Dazu gehört der 765LT mit einer auf den Rennstreckeneinsatz ausgerichteten Abstimmung. Der jüngste Ableger ist der 788HS, dessen Produktion auf 200 Exemplare begrenzt ist. Die Fahrzeuge werden über die Individualisierungsabteilung McLaren Special Operations (MSO) nach kundenspezifischen Vorgaben konfiguriert. Damit reicht das Modellangebot auf dieser technischen Basis vom regulären Supersportwagen bis zu limitierten Sonderversionen.

Sondermodelle und Auszeichnungen

Auch für den 750S bietet McLaren weiterhin Individualisierungen über MSO an. Das Programm umfasst kundenspezifische Ausstattungen sowie Einzelanfertigungen. Beispiele sind der 750S mit dem sogenannten 3-7-59 Theme und das Project Viva. Beide entstanden als Demonstrationsfahrzeuge für die Gestaltungsmöglichkeiten der Abteilung. Die Modellfamilie erhielt seit 2017 zahlreiche Auszeichnungen. Der 720S wurde unter anderem 2017 von Top Gear und Evo ausgezeichnet und erhielt 2019 bei den World Car Awards den Titel World Performance Car. Der 750S gewann 2024 mehrere Auszeichnungen, darunter den Titel Performance Car of the Year von Top Gear. Weitere Preise folgten 2025 und 2026, unter anderem von Robb Report und den Drivers Union Automotive Awards. Auch der 765LT wurde zwischen 2020 und 2022 mehrfach prämiert, darunter beim Sport Auto-Award. Mit dem Produktionsende des 750S im kommenden Jahr schließt McLaren dieses Kapitel seiner V8-Modellgeschichte ab. Einen konkreten Nachfolger nennt der Hersteller noch nicht.

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