Happy Birthday, lieber Horacio!

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Horacio Pagani, Gründer und Chef der Hypercar-Manufaktur Pagani in Modena, wurde 70 (wir gratulieren nachträglich). Er hat's gut, er kann sich selbst was schenken.

Man kann nachgerade sagen, wir, die autorevue, haben Horacio Pagani einen kleinen Teil seines so erfolgreichen bisherigen Lebensweges begleitet. Bei jedem neuen Modell hat er uns eingeladen, nach Modena zu kommen, uns die Schlüssel in die Hand gedrückt und viel Spaß gewünscht, freilich nicht ohne anekdotenreiches Geplauder zuvor und danach. Das erste Mal war das vor 28 Jahren, der Anlass: Pagani Zonda.

Beim aktuell in die Öffentlichkeit gelangten Modell war das freilich nicht so, denn erstens ist es im Grunde nur ein Huayra, also das Modell vor dem aktuellen Utopia. Zweitens ist es kein offizieller Pagani, sondern eine Art Geburtstagsgeschenk, das sich Horacio selbst zum 70er machte. Und drittens ist es ohnehin auf drei Stück limitiert. Wir wissen nicht, ob er sie verkauft oder behält, vermutlich behält er einen und verkauft die anderen beiden, wohl immer noch ein gutes Geschäft.

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Mit so einem Geschenk kann man vielleicht sogar den 70er verschmerzen.

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Natürlich hat Horacio Pagani nicht drei alte Huayras aus der Garage geschoben, Schleifen drangemacht und sich selbst alles Gute gewünscht bei einem Gläschen Bisol Valdobbiadene Superiore di Cartizze Prosecco.

Vor allem geht es um die Optik: Lackiert ist der Trionfo in einem besonderen Grün, Anbauteile sind in Orange gehalten. Neu sind der Diffusor und die Entlüftungskanäle. Das Getriebe, in den normalen Huayras meistens automatisiert, ist ein Siebengang-Schalter, eine Vorliebe des Geburtstagskindes. Der Motor ist wieder sozusagen herkömmlich: V12-Biturbo von AMG mit 834 PS.

Trionfo heißt übrigens Triumph. Gut gewählt, der Name.

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