Wenn es um Spiel und Spaß geht, ist man in den Arabischen Emiraten genau richtig, zum Beispiel in der Rub’ al Khali-Wüste. Genesis hat das Auto dazu.
Genesis, Edelableger der Marke Hyundai und in Österreich noch immer nicht am Markt, hat in der arabischen Wüste gezeigt, dass es auch zum Thema Gelände was zu sagen hat. Also vor allem zum Thema Sand. Vorgeführt wurden mehrere Konzeptfahrzeuge, darunter eines mit Ketten, vor allem aber das X Skorpio Concept. Der Name des Autos wird bei manchen Orientbesuchern (inklusive Kroatien) eher negative Konnotationen hervorrufen, aber das war nicht bezweckt. Designt hat das Konzept Luc Donckerwolke, der schon den Audi A2, den Škoda Octavia, den Lamborghini Murciélago und andere Denkwürdigkeiten erschaffen hat, und der seit zehn Jahren im Hyundai-Universum stilbildend tätig ist.
Angetrieben wird der Skorpio von einem V8 mit über 1.000 PS, und dieser Antrieb wird sozusagen abgefangen von einem integrierten Überrollkäfig und Vierpunktgurten.
Der Hintergrund dieses Konzepts ist, wenn schon kein Ernsthafter, so doch aber ein Realer. Im Nahen Osten, insbesondere in den wüstengesegneten Staaten, ist Offroading ein beliebter Freizeitspaß jener oberen 10.000, denen die Falkenjagd zu spießig ist. Wir verstehen das. Es gibt wenig Lustigeres, als mit dem Auto im Sand herumzusurfen, und anstoßen kann man auch nirgends. Eher stecken bleiben, aber das ist mit dem Skorpio wohl auch kein Thema mehr. Das Auto hätte also tatsächlich Marktchancen, man denke nur an die vielen internationalen Fußballstars, die neuerdings in der Region beruflich tätig sind, und die sich traditionell gerne im hochmotorisierten Bereich entspannen.

