Alpine A310 Vision: Sportwagen-Studie mit Anleihen beim Klassiker von 1971

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Alpine zeigt auf dem Pariser Autosalon 2026 die A310 Vision. Das Einzelstück interpretiert den Sportwagenklassiker der 1970er-Jahre neu und nutzt die gestalterischen Möglichkeiten der APP-Plattform.

Alpine A310 Vision:

Historischer Bezug: Die Alpine A310 Vision erinnert an den 1971 eingeführten A310-Vierzylinder und den A310 V6, der 2026 sein 50-jähriges Jubiläum feiert.
Design und Abmessungen: Die Studie misst 4,55 Meter in der Länge, 2,03 Meter in der Breite und 1,18 Meter in der Höhe. Zu den Merkmalen gehören eine Aluminiumkarosserie, integrierte Scheinwerfer und ein geteilter Heckflügel.
Technik und Serienperspektive: Die APP-Plattform bildet die Grundlage des Konzepts. Technische Antriebsdaten fehlen, eine Serienproduktion ist nicht angekündigt.

Neuinterpretation zum 55. Jubiläum

Mit der A310 Vision präsentiert Alpine auf dem Pariser Autosalon 2026 eine Designstudie, die an den 1971 vorgestellten Sportwagen A310 erinnert. Anlass sind das 55-jährige Jubiläum der ursprünglichen Vierzylinderversion und der 50. Geburtstag des späteren A310 V6. Das Einzelstück entstand in der Designabteilung des französischen Herstellers. Als Vorlage diente ein Originalfahrzeug, das im Studio anhand seiner Proportionen und Linienführung untersucht wurde. Die Studie übernimmt Merkmale beider Generationen: die vergleichsweise schlichte Form des Vierzylinders und die breiteren Kotflügel der V6-Ausführung. Ziel war keine originalgetreue Neuauflage, sondern eine Interpretation mit heutigen Gestaltungsmitteln und Materialien. Alpine bezeichnet den Entwurf als eigenständiges Designprojekt. Ein konkretes Serienmodell wird damit ausdrücklich nicht angekündigt.

Abmessungen und Karosseriedesign

Die A310 Vision ist 4,55 Meter lang, 1,18 Meter hoch und an der breitesten Stelle im Heckbereich 2,03 Meter breit. Der Radstand beträgt 2,45 Meter. Damit setzt die Studie auf eine flache, breite Karosserie mit ausgeprägten Proportionen. Die Aluminiumoberflächen kontrastieren mit einem schwarzen unteren Karosseriebereich, dessen organische Gestaltung laut Alpine von der Formel 1 beeinflusst ist. Hinzu kommen eine halbtransparente Fahrgastzelle und Räder mit dreieckigen, an den Buchstaben A angelehnten Elementen. Sie erinnern an die vollflächigen Metallräder früher A310-Versionen. Die Frontscheinwerfer sind in die Karosserie integriert und werden beim Start durch einen sogenannten Pop-down-Effekt sichtbar. Die Fronthaube besitzt einen S-Duct-Luftkanal. Eine mittig verlaufende, als „Y zero“ bezeichnete Linie führt optisch zum Heck. Dort sitzen ein zweigeteilter, teilweise transparenter Flügel und schmale Rückleuchten, denen Alpine auch eine aerodynamische Abtriebsfunktion zuschreibt.

Gestaltungsspielraum und Innenraum

Als technische Grundlage nennt Alpine die neue APP-Plattform, die unterschiedliche Fahrzeugproportionen und Karosserieformen bei modularer Auslegung ermöglichen soll. Die A310 Vision dient vor allem dazu, diese gestalterischen Möglichkeiten zu untersuchen. Angaben zu Antrieb, Leistung, Batterie, Gewicht oder Fahrleistungen macht der Hersteller nicht. Auch zum aerodynamischen Nutzen der einzelnen Karosserieelemente liegen keine Messwerte vor. Der Innenraum spielt bei dem Konzept eine untergeordnete Rolle und ist durch die halbtransparente Kabine nur teilweise erkennbar. Zu sehen sind organisch geformte Sitze, großflächig farblich zusammengefasste Bauteile im sogenannten Colour-Block-Stil sowie physische Bedienelemente, deren Gestaltung sich an Hi-Fi-Geräten orientiert. Die Studie ist damit in erster Linie ein Designexperiment, das historische Merkmale der A310 mit aktuellen Formensprachen verbindet.

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