Überhaupt, das Fahren. Beim Einsteigen wird der frühe Mini vom Kleinstwagen zum Kompakten: Aufgrund der Schiebefenster darf man auch die Türen mit Körperteilen ausfüllen, was ein Armaturenbrett sein könnte, ist einfach nicht da, die Höhe ist luftig, und dass vor den Zehenspitzen nimmer viel kommt, fällt eher den Umstehenden auf: Von außen wirkt man immer wie ein Passagier ohne Unterleib.
Der Schalthebel des frühen Getriebes verschwindet auch nie unter dem Knie, die Gänge wollen ein bisserl reingeklopft werden, aber mit Gefühl, und der erste ist unsynchronisiert, die Übersetzung kurz, damit ist man in der Stadt flink und nach langen Überlandstrecken schwerhörig. Sonst scheint ein früher Mini von innen langstreckentauglich, sogar die Rücksitze sind erwachsen, und was der Kofferraum nicht packt, verschwindet in den vielen Ablagen, die zusammen das Ladevolumen glatt verdoppeln.
Überhaupt ist die Genialität des Mini in der Urversion perfekt fühlbar, spätere Versionen sind innen sukzessive zugewachsen (dicke Türen durch Kurbelfenster, Armaturenbretter, ungünstigere Position des Schalthebels mit Einführung des Vollsynchrongetriebes), dafür schneller unterwegs: Bis zum Cooper S und 1275 GT reichte die Palette, wie sich die Persönlichkeit des Mini überhaupt fein verästelte: Beim Produktionsende im Jahr 2000 war noch der Cooper übrig, mit Einspritzung und 63 PS, als fröhlicher Wink aus einer Zeit, die einmal seine war. Da war die Spielzeug-Schiene für den BMW-Mini schon gelegt.
