Die Fröhlichkeit, die der Samba-Bus heute ausstrahlt, ist enorm, man sitzt weit vorne, hält das zarte Lenkrad flach wie einen Suppenteller in der Hand, sortiert behutsam die Informationen, die das Armaturenbrett spendiert (Geschwindigkeit, Benzinvorrat, Kilometerstand; fürs Ablesen der Uhr und Auftoupieren der Blumen ist der Beifahrer zuständig), von hinten kommt das Rauschen des luftgekühlten Boxers, einst das häufigste Geräusch in unseren Straßen, aber das ist lange her.
Die wahre Luftigkeit des VW ist aber erst auf den Rückbänken fühlbar, mehr offenen Himmel findet man heute selbst bei Cabrios kaum, das Raumgefühl ist weit und groß, man lässt sich dann gerne von den Materialien des wiedergewonnenen Selbstbewusstseins (Vinyl, hauptsächlich) in die Arme nehmen. 34 PS sind da jedenfalls ausreichend, am Anfang waren es überhaupt nur 25, später gab’s den Samba mit bis zu 44 PS, und in seinem letzten Lebensjahr durfte sogar die Elektrik auf 12V erstarken. Da war die Heckklappe schon so breit, dass sich die Eckfenster daneben nicht mehr ausgingen, was den Charakter des Samba nicht zerzausen konnte.
Dafür war die Zeit zuständig: 1967 standen sowohl T1 als auch das Wirtschaftswunder nicht mehr voll im Saft. Die zweite Generation, der T2, kam prompt, auf dem T1 basierend, dennoch ein Stück länger. Angekommen in der Ernüchterung der Gegenwart, hatte man sich einen alltagstauglichen Pragmatismus übergestülpt, da war Ausblick nach oben durch Dachlukenfenster und ein großes Faltdach nicht mehr so gefragt. Ein Samba-Bus kam nie wieder, schade.