In Teesdorf fand verganenen Samstag die erste Vorausscheidung zum Racing Rookie statt. Bei strahlendem Sonnenschein suchten und fanden wir die ersten sechs Finalisten.

Michael Lengauer (18)
Groß in Fahrt
Seit drei Monaten hat Michael seinen Führerschein. Aber er will mehr. Im übertragenen und im wortwörtlichen Sinn. Denn einerseits will er freilich auch in Melk gewinnen, andererseits will er im kommenden Jahr Lokführer bei der ÖBB werden.

Keke Platzer (19)
Dosenracer
Keke wohnt in Fohnsdorf. Keine acht Kilometer entfernt ist der Redbull-Ring. Dort macht er regelmäßig die Kartbahn unsicher. In Teesdorf reichte es in dieser Kategorie trotzdem nur für Platz elf … weil Jungs wie Christoph und Constantin am Start waren.

Florian Unterberger (20)
Lassen Sie ihn durch …
… er ist Arzt. Zumindest in ein paar Jahren. Florian studiert in Wien Medizin (4. Semester) und will Not- oder Sportarzt werden. Bei den Fahrfertigkeiten empfehlen wir die Karriere als Notarzt. Beim Racing Rookie ist er schon zum zweiten Mal – im Finale zum ersten Mal.

Constantin Cernov (17)
Und nächste Woche?
Eine Woche vor dem Racing Rookie startete Constantin noch in Rechnitz. Genau wie Christoph bei der Österreichischen Kartmeisterschaft. Erster Platz bei den Junioren. Erster Platz in der Gesamtwertung. Privat fährt er auch ein Kart: Abarth Grande Punto.

Christoph Stasek (18)
Doublesieger
Zwei Jahre in Folge wurde Christoph Juniorenmeister in der Österreichischen Viertakt-Teamkart-Meisterschaft. Für die Junioren ist er jetzt zu alt – deswegen fährt er im Gesamtklassement vorne mit. Derzeit ist er Achter. Von 120 Teilnehmern. Das wird ein heißer Tanz in Melk.

Marko Malle (18)
Na endlich
Schon zum dritten Mal ist Marko beim Racing Rookie dabei. Zum ersten Mal hat er es nach Melk ins Finale geschafft. Der Kärntner macht derzeit die Matura, danach steht der Zivildienst vor der Tür – beim Roten Kreuz. Na hoffentlich als Fahrer.