Relativ sportlich ist das Fahrwerk schon jetzt ausgelegt, zwar nicht so ansatzlos knackig die (elektrohydraulische) Lenkung wie beim Mini, aber ESP samt Quersperre an der angetriebenen Vorderachse zwecks agileren Handlings sind ein guter Einstand schon beim Basismodell.
Zurück zu den Motoren: Den TSFI-Benziner gibt es auch als 1400er mit 122 PS als derzeitige Topmotorisierung, die mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-S-tronic kombiniert wird. Die beiden Diesel haben 90 bzw. 105 PS, den schwächeren (und wohl gesuchteren) gibt es aber erst im Winter zu kaufen. Sechsgangschaltung zwischen Wollen und Rollen, das geringe Fahrzeuggewicht von 1040 kg macht sich bezahlt.
Die Auslieferung wird Ende August beginnen, heuer hofft man, noch 1600 Fahrzeuge in Österreich ausliefern zu können. Die Hälfte davon an weibliche Käufer. Denn Harmonie und Lifestyle sind angesagt bis ins kleinste Detail, das beginnt schon bei der Produktion im Brüsseler Vorort Forest: „Unsere neuen Produktionsroboter“, schwärmt Karosseriechef Peter Vloeberghs, „summen nur noch eine leise Melodie und piepsen dazu. Kein Vergleich zum früheren Zischen und Schlagen der alten Produktionsanlagen.“ Autobauen wird immer anspruchsvoller, und der neue A1 legt hier eine klare Benchmark vor. Denn: Groß kann jeder, aber im Kleinen zeigt sich die Könnerschaft.
Cover Autorevue 07/2010