Die Motoren: Einstieg beim 1,6-l-Benziner mit 117 PS, wahlweise mit Fünfgang-Getriebe oder stufenloser CVT erhältlich und aufgrund seiner unaufgeregten Dienstbarkeit als Volumensmotor vorgesehen. Wer Sportliches mag, wird zum 1,6-l-Direkteinspritzer-Turbobenziner greifen, seine 190 PS und 240 Nm machen ihn sehr flink, wenn auch nicht so schnell, wie die Daten suggerieren, immerhin sind schon beim frontgetriebenen Juke 1,6 DiG-Turbo rund 1,3 Tonnen zu bewegen.
Der Dieselmotor ist konzernintern gut trainiert, das 1,5-l-dCi-Aggregat hat hier 110 PS und 240 Nm, die am Papier bei 1750 U/min und gefühlt immer zur Verfügung stehen: Agile, lückenlos sonnige Fortbewegung, mittels der sechs Gänge lässt sich der Motor im optimalen Drehzahlbereich halten.
Als einziger Motor ist der Turbo-Benziner mit Allradantrieb zu haben, dann weicht die Verbundlenker-Hinterachse einer aufwändigeren Mehrlenker-Konstruktion, der Allradantrieb selbst lässt sich zuschalten oder permanent einlegen, und als feine Neuerung gibt’s Nissans erstes Torque Vectoring: Jene 50 Prozent der Antriebskraft, die der Hinterachse maximal zugespielt werden, sind zwischen den beiden Hinterrädern frei verschiebbar, so hilft der Allradantrieb, ESP lange unbeschäftigt zu lassen.
Wem als Fahrer dabei langweilig wird, der kann sich ein paar aktuelle Informationen ans Display der Mittelkonsole holen: So wird sichtbar, wie viel Leistung oder Drehmoment man gerade konsumiert, und man erkennt dann, dass Motoren meistens völlig unterfordert mitfahren. Dafür bringt man die Querbeschleunigungs-Anzeige schon in lächerlich flüssigen Kurven an den Anschlag.
Die Juke-Preise setzen knapp unter 18.000 Euro ein (1,6 Benziner in Basisversion Visia), Topmodell ist der Turbo 4WD in Topausstattung Tekna um 27.847 Euro. Ab 9. Oktober.
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