Triumph 

Oh Britania…

Baum pflanzen, Haus bauen, Kind zeugen… und ein eigenes Auto entwickeln.

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Wir verachten das Ziel. Ein Ziel bedeutet Stillstand. Denn was ist, wenn man am Ziel angekommen ist? Stillstand ist keine Lösung.
„Ich habe meine Liste erweitert.“
„Welche Liste?“
„Kind zeugen, Haus bauen, Baum pflanzen. Habe ich alles schon gemacht.“
„Und?“
„Ein eigenes Auto entwerfen.“
Das ist der richtige Umgang mit dem Ziel. Es nach hinten verlegen, die Strecke verlängern und unüberwindbare Schikanen einbauen.

Ein Auto entwerfen? Na gut, gehen wir es an. Am besten in England. Heimat der verrücktesten aller Autonarren. Denn hier haben sie leiden müssen, wie in keinem anderen Land. Ein Land, in dem so viele leistbare (!) Preziosen entstanden sind wie in keinem anderen. Nein, falsch. In dem immer noch leistbare Preziosen entstehen…

Unser Tipp: „The Marlet Special“. Woher die Bezeichnung kommt? Frei erfunden. Der Entwickler Oliver Wright wollte seinen Auto einen Namen geben, der es unverwechselbar macht. Das ist gelungen.

Rein technisch basiert der Flitzer auf einem Triumph Herald. Was man ihm optisch Gott sei Dank nicht ansieht. Der Herald war nicht gerade das Meisterwerk von Designer Giovanni Michelotti. Auch wenn manch Engländer das sicherlich behaupten wird. Deutsche würden behaupten, es war der BMW 1500 und Italiener, es sei der Maserati 5000 GT Allemano gewesen. Das aber nur am Rande.

Wer 7.000 Pfund ausgibt, bekommt genug Wechselgeld, um sich davon ein Bier zum Anstoßen auf das Geschäft zu kaufen. Und er bekommt ein Auto, das nach 1950er/60er-Jahre-Rennwagen aussieht. Einen Haken hat die Sache allerdings: das abgebildete Auto ist bereits verkauft und das nächste wird wohl nicht vor April fertig werden. Also schnell anmelden.

Und hier geht es zur Börse.

 

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