Jeep Commander Stretch

Nur ain Oiro!

Von: 2006. Für: Höchstgebot. Mit: 33.518 Kilometer und einer Flasche Schampus.

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Für sieben Leute ist dieser Jeep Commander zugelassen. Auch wenn es zwölf Sitzplätze gibt. Ledercouch, Schampusbar. Alles drin. Alles dran. Das Auto wurde für Kundenfahrten und Partys verwendet.

Das erinnert mich schwer an eine meiner ersten Reportagen. Ein Clubbetreiber hatte sich einen Stretch-Hummer angeschafft. Die Geschichte handelte vom Import, dem Chauffeur und dem Verwendungszweck. Ein paar Monate später habe ich den Namen des Club-Chefs wieder gelesen. Er wurde wegen Zuhälterei angeklagt, das Auto spielte eine nicht unwesentliche Rolle und wäre wohl als Zeuge vorgeladen worden, könnte es sprechen. Aber das ist eine völlig andere Geschichte.

Das war ein Stretch-Hummer und in Deutschland. Dieses Auto steht in Österreich und ist ein Stretch-Jeep-Commander. Trotzdem muss ich lachen, wenn ich Sätze lese wie „diverse Gebrauchsspuren innen und außen“.

Das Auto steht zwar für einen Euro bei Ebay, es handelt sich aber um ein Inserat. Also Besichtigung, Angebot abgeben. Und es gibt reichlich Auto fürs Geld. 8,36 Meter um genau zu sein, die auf 20-Zöllern stehen und von einem 4,7-Liter V8 mit 231 PS vorwärts getrieben werden. Die Leistung reicht. Das Auto ist zum Defilieren gedacht. Nicht zum Rennen fahren.

Und die Sonderausstattung erst:

- Ein großer und zwei kleine Fernseher
- DVD Player
- Bar mit LED-Beleuchtung
- Gläserhalter und Kühlfach
- Sternenhimmel und LED-Stimmungsbeleuchtung

 

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